Der Wille etwas zu verändern

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Der Wille etwas zu verändern

Beitrag von Dragis am Do Feb 02 2017, 14:26


Das Thema Veränderungen. Man hört ja immer von der Angst davor. Vielleicht seid auch Ihr schon ein mal jemanden begegnet, welcher davon gesprochen hat etwas verändern zu wollen, etwas bewegen zu wollen und der euch um eure Unterstützung gebeten hat. Einer der ersten Gedanken welche sich dann in einem breit machen ist die Frage: Was könnte ich verlieren? Ist es sicher dass es funktioniert? Kann es überhaupt funktionieren? Was passiert wenn es nicht funktioniert? Könnte ich finanzielle oder soziale Einbußen hinnehmen müssen?

Und dann diese subtile Ohnmacht der Verzweiflung "Ach, es ist ohnehin hoffnungslos..."...

Kennt ihr das?

Nun die Frage die ich stellen und diskutieren will ist: Was wäret ihr persönlich bereit zu opfern und aufs Spiel zu setzen, um einen völlig neuartigen, seltsamen, unsicheren Versuch zu unterstützen die Welt zu einem besseren Ort zu machen, oder zumindest eine kleine neue Gemeinschaft zu erschaffen, welche alternative Lebensweisen aufzeigt? Vorausgesetzt natürlich ihr wäret selbst davon überzeugt, dass es einen Versuch wert ist.

Würdet Ihr:

  • Eure Ersparnisse Opfern?

  • Euren Partner verlassen?
  • Eure Fähigkeiten und Zeit investieren?
  • Eure Arbeit aufgeben oder verändern?
  • Umziehen, zu einem Ort den ihr nicht kennt?
  • Menschen und Wesen treffen die euch zunächst fremd erscheinen?
  • Die Zähne zusammenbeißen, wenn es mal schwieriger wird?
  • Euer Leben geben?


PS: *sich durch die Hintertür ins Forum geschlichen hat*
Ich hoffe es nimmt mir niemand übel, wenn ich einfach mal gleich hier und ganz ohne Vorstellung poste :-)
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Re: Der Wille etwas zu verändern

Beitrag von Saicya am Sa Feb 04 2017, 03:01


Um erst mal auf deine Fragen ein zugehen :



  • Eure Ersparnisse Opfern?
    Ja , das Geld für mich nur Mittel zum Zweck ist und ich es sonst weilen verhasse


  • Euren Partner verlassen?
    Ja da mir Freundschaft Wertvoller ist als Partnerschaft


  • Eure Fähigkeiten und Zeit investieren?
    Immer, da man stets sein bestes geben sollte.


  • Eure Arbeit aufgeben oder verändern?
    Ja, auch aus Interesse neue Sache / Tätigkeiten zu lernen


  • Umziehen, zu einem Ort den ihr nicht kennt?
    Ja, gleicher Grund wie zuvor.


  • Menschen und Wesen treffen die euch zunächst fremd erscheinen?
    Ja, weil man immer aufgeschlossen und ohne Vorurteile sein sollte.


  • Die Zähne zusammenbeißen, wenn es mal schwieriger wird?
    Immer, da man stets sein bestes geben sollte. ( Finde das gehört mit zu Zeit & Fähigkeit)


  • Euer Leben geben?
    Hier kann ich die Antwort an 2 Beispielen geben:
  • 1. Fall wenn ich den „Endboss mit in Grab nehmen kann und es nicht anders geht“ dann ja
  • 2. Fall wenn es sich vermeiden lässt so das man z.b. anderen mehr von seinen Lehren mitgeben kann und diese dann wieder diese lehren weitergeben können ect. ( Butterfly Effect) dann nein.




Darum, was ich machen würde um die Welt zu verbessern ist bei der Grundlage anfangen, sich selbst. Sprich erst selbst lernen und verstehen was wirklich passiert, sich nicht von außen blenden lassen, neutral stehen. Vor allem verstehen. Den es bringt selbst nichts wenn man eine Matheformel z.b. auswendig lernt aber nicht versteht wie die Gleichung funktioniert. Dinge hinterfragen/fühlen ob sie wahrhaftig sind oder nur zu sein scheinen , den oftmals ist es wie Datrya sagt: „ Mehr Schein als sein“. Erst dann wenn man das Prinzip hat, (auch wenn das verstehen und lernen ein sich ewig wirkender Vorgang ist; wie z.b. du weist das Prinzip einer Gleichung, dann kann man diese Gleichung unendlich weit ausbauen) kann man mit anderen darüber reden, es ihnen zeigen bzw. besser ist es sie auf den „ richtigen Weg „ zu bringen und zu beobachten ob sie es selbst schaffen, im Notfall kann man eingreifen. Aber das selbstständige lernen, forschen und vorankommen, aus eigener Kraft, Willen, Neugierde, Offenheit und Mut sind die Ausschlaggebenden Punkte um sich selbst weiterzuentwickeln und nicht im Stillstand zu geraten.



Es ist wie beim Bergquellwasser, ist das Wasser im fluss, schmeckt es frisch und rein, wie Nektar.
Doch bleibt es stehen, verdirbt es....



Siehe hier mehr bzw. Wertelehrung und warum man zuerst an sich arbeiten sollte: Ihr oder die Welt

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Re: Der Wille etwas zu verändern

Beitrag von Datyria am Sa Feb 04 2017, 03:24


Dattura schrieb:Eure Ersparnisse Opfern? Ja
Euren Partner verlassen? Will/hab keinen.
Eure Fähigkeiten und Zeit investieren? Ja.
Eure Arbeit aufgeben oder verändern? Hab keine, also ja.
Umziehen, zu einem Ort den ihr nicht kennt? Ja.
Menschen und Wesen treffen die euch zunächst fremd erscheinen? Ja.
Die Zähne zusammenbeißen, wenn es mal schwieriger wird? Jep.
Euer Leben geben? Nein.

Also bisher habe ich zum Beispiel einem Freund geholfen, der ebenfalls viele Projekte zum Thema Weltverbesserung anstrebt, habe sogar sehr viel Zeit darin investiert, mit ihm Ideen durchzugehen, meine Fähigkeiten zu geben und auch für ihn viel zu formulieren.
Leider ist es so, auch wenn ich zur Veränderung bereit bin und will, dass er oft Probleme hat, wodurch alles immer wieder sich verlangsamt und am Ende ist es dann besser gewesen, wenn er es mit anderen durchgezogen hat, während ich die Vorarbeit gab, was für mich okay ist, denn ich habe auch wenns die Vorarbeit war einer der wichtigsten Dinge getan, damit es irgendwann zum Laufen geht.

Ich hatte niemals Bedeutung an Geld, niemals Interesse an Materialem (was andere nicht verstehen und als Extrem sehen, ich sehe jedoch keinen Nutzen, gar irgendwie etwas positives, etwas wichtiges dazu) und habe oft geholfen damit, auch wenn oft Leute versuchten, mein Desinteresse ausnutzen zu wollen, nur weil es mich nicht interessiert und sie es wollen.

Ich bin asexuell, bin auch aromantisch, war nie interessiert an Beziehungen und pflegte stets hoch meine Freundschaften, die für mich mehr wert sind, als alles andere hier, was man erreichen oder haben könnte.
Ein Partner würde mir nichts bedeuten, es ginge mehr um Macht und Kontrolle (statt um Liebe, auch wenns viele nicht wahrhaben wollen oder hier bestimmt kommentieren wollen) und alles in einem: Ich würde, würde ich einen haben, ihn opfern, klar, weil hier Partnerschaft nichts bedeutet hart gesagt, aber da ich keinen will und habe, fällt es eh weg.

Meine Zeit und Fähigkeiten sind das was mir am meisten bleibt, ich gebe gerne Zeit für das wichtige selbst Veränderung der Welt, großteils Veränderung der Zukunft und ich kämpfe für das was mir wichtig ist.
Dementsprechend opfere ich gerne Zeit und Fähigkeiten um das richtige zu tun, nicht um irgendetwas zu tun.

Damals wollte ich eine Arbeit, ich hätte gerne etwas sinnvolles angenommen, was nicht auf Geld hinaus geht sondern etwas wichtiges vermittelt, doch glaube ich den Menschen kaum in ihren Worten, oft steckt man etwas in die Tasche wo es nicht hingehört.
Jetzt will ich keine mehr, es stört mich nicht und erweitert mich trotzdem in allem.
Wenn ich dementsprechend eine angehe, ist es für mich wie ein Hobby: Ich benutze so viel Zeit und Leidenschaft wie ich will, dementsprechend frei und freiwillig und habe dabei viel Spaß als dass ich etwas tue, weil es verlangt wird.

Umziehen war nie ein Problem für mich, ich war immer ein Reisender, als Geist als auch in Körpern.
Dementsprechend ja klar, ich freue mich jedes Mal etwas neues zu sehen, neue Wege zu gehen und auch woanders zu sein als sittig zu werden.

Ich freue mich stetig um Wesen (ich spreche damit auch Menschenkörper an) für mich sind alle Wesen gleichwertig, egal ob es Tiere, Pflanzen oder Steine sind, will ich vieles kennenlernen, viele Wesen kennenlernen und auch viel durch sie lernen.

Die Zähne zusammenbeißen hab ich immer gern getan, denn ich hab nie verstanden, was so toll daran ist immer den leichten Weg zu gehen oder sich selbst zu opfern (auch das Selbst, nicht den Körper) und warum man keine Herausforderungen mehr sucht und an etwas wachsen will.
Aber das will ich nicht in Sinnlosem vergeuden: Meinen Willen und die Freude auf eine Herausforderung sondern es in etwas investieren was ich als wahrlich und richtig empfinde, also laufe ich nicht ständig gegen eine Wand sondern erklimme sie genauso gerne wie einen Berg.

Aufopferung macht oben genannter Freund schon und er leidet sehr darunter, ich kann mir nicht vorstellen für etwas mein Leben zu geben, was in vielen Blickwinkeln gesehen vielleicht sogar gar nicht einmal nötig war, nicht, weil ich am Leben hänge, sondern wie einfach Leute geopfert werden könnten für etwas, was man hätte vermeiden können.
So viele Soldaten kämpfen einen Krieg, den es hätte nie geben müssen und viele sterben ohne zu wissen warum sie überhaupt hier waren oder es vielleicht gar nicht mal wollten.
Ich wie gesagt habe kein Problem zu sterben, ich sterbe auch gerne für mir persönlich sehr Nahe Freunde (tun auch nicht viele, kenne neben mir nur einen), aber habe damit ein Problem es für jemanden oder etwas zu tun, was ich selbst nicht beurteilen könnte.
Wenn vermeide ich den Weg und gehe einen, der sinnvoller sein kann.

Zum Thema Veränderung gabs ja meinen Tread: Ihr oder die Welt? Witzigerweise wissen viele was sie wollen und viele finden es sogar okay wie es ist (nicht ihr, ich habs in ein paar Foren auch mal gefragt, weil ich mich um die Antworten interessierte) und dabei sagen sie alle was sie wollen, merken aber nicht, dass sie es erreichen könnten: Sowohl Selbst- als auch Weltveränderung.
Selbst kleinste Dinge könnten im Butterfly-Effect die Welt verändern, nur wer es entscheidet ist nicht das Schicksal oder jemand anderes sondern wir selbst mit unseren Worten und Taten und wenn wir sie unbedacht nutzen oder gar so, wie es ein anderer täte, wären es nicht wir sondern nur eine Marionette eines Schauspielers, weswegen oft alles in Wiederholung geschähe.
Ein Beispiel sieht man auch in einigen Animes z.B. (schaue ich ja), man umarmt jemanden, der dich töten wollte und er versteht nicht warum du es tust.
Eine andere kämpft um ein miteinander von zwei Spezien und stirbt dafür, nur weil sie in den falschen Händen freiwillig gelang.
Aber auch Dinge wie Spiele wie Until Dawn zeigen: Auch kleinste Wortentscheidungen und kleinste Handlungen entscheiden was am Ende geschieht, ob du nun mal auf das Handy des anderen schaust, ihn beleidigst oder ein Eichhörnchen erschießt.
Niemand muss etwas, doch jeder nimmt lieber das was er kennt, was er erwartet was geschieht, warum versucht keiner sich selbst zu sein und das nach Außen zu zeigen wie er im inneren ist?
Es gibt so viel Liebe, so viel aus anderen Welten in uns und trotzdem verlieren sich die Leute im Grau-Schwarz-Weiß und so viele kennen diese Liebe gar nicht mehr oder wollen sie gar nicht mal wertschätzen.

Veränderung gibt es in kleinsten Dingen, du kannst sogar jemanden der ein Project angeht unterstützen ohne zu spenden oder Teil seines Teams sein, indem du ihn mental wieder aufbaust, für ihn da bist und mit ihm diskutierst, neue Ideen findet und gemeinsam ein Ziel findet, woran man bauen kann.

Nicht alles muss ins Entweder- Oder gelangen, noch weniger, gibt es nicht nur zwei Wege sondern uns steht die ganze Welt zur Verfügung und alle Richtungen.

Very Happy

Dazu wollte ich noch schreiben/hinzufügen:
Wichtig ist es aber auch immer zu Hinterfragen, ob das was man tut und das was andere von einem wollen, auch richtig ist und inwiefern man sich verändern will, aber auch alleine die Hinterfragung eine sehr wichtige Veränderung geben kann, was dich als auch die Welt verändern kann und das was man dann gelernt hat aus allem weiter zu geben, ob es nun in einem Forum, mündlich, in Träumen, usw. oder ganz woanders ist und so mit anderen oder auch alleine eine Lösung für Probleme zu finden, die man wegen der Veränderung oder beim Verändern entgegenlösen könnte und das ganze in Kauf zu nehmen, kann sehr viel zerstören, was ich im Kauf nehmen würde.
Weltbildzerstörungen sind z.B. sehr zerstörerisch, sie könnten sowohl deine als auch andere Weltbilder zerstören, sowohl zum positiven als auch beim negativen, du könntest sehr viel verlieren aber auch gewinnen, was ich finde, jede Veränderung als auch jeder Stillstand an sich haben kann.

Veränderung: Du verlierst deine Religionsansicht, verlierst dabei viele religiöse Freunde eventuell dabei aber gewinnst dabei eine neue Ansicht und dadurch womöglich neue Freunde die das gleiche denken oder offener sind.
Du könntest Obdachlosen Geld geben und dabei Geld verlieren, dafür aber jemanden das Leben retten, einen schönen Tag geben oder gar eine Freundschaft/Bekanntschaft bekommen.
Du kannst jemanden das Leben retten, daraufhin rettet er anderen das Leben, könnte sie aber auch nehmen.

Zu: Würde ich sterben/mich opfern für eine Veränderung?
In Laufe der Geschichte sind oft Leute, die gestorben sind, weil sie für eine Veränderung/Ansicht kämpften gestorben, die erst nach dem Tod anerkannt wurde (Jesus, Nikola Tesla, Rudolf Diesel, fast Galilae, Edwar Snowden, mexikanische Govaneure gegen den Drogenhandel waren und für die Mafia umgebracht wurden, ...)
Nein, wenn nicht nötig, z.B wenn ein Schuss auf eine sehr wichtige Person fällt, springe ich nicht mit dem Herz ein bzw. Schuss aufs Herz, sondern versuche zuerst, dass z.B. meine Hand getroffen wird, aber wenn die Person was schlimmes verursachen will, wofür ich nicht einverstanden wäre, würde ich nicht mein Leben opfern.

Man kann aber auch eine völlig neue Idee einbringen, was ebenfalls viele Opfer oder Gewinne bei sich haben kann, z.B. Inspiration von einem Film wie ein friedliches Leben klappen kann und es im Umfeld einsetzen: Entweder will dann keiner mehr mit dir reden oder du verlierst Bekannte, die dagegen sind oder du gewinnst dazu und es wird auch im Umfeld angewendet und eventuell ist es eine Veränderung die von einem Umfeld, zu einer Stadt, zu einem Land, zu einem Kontinent wird. (Generationsveränderung)
Wichtig ist immer, dass man über den eigenen Schatten springt, das tue ich immer wieder sehr gerne, merke aber auch oft, dass es nicht jeder mag oder schafft.
Und genau das nehmen ebenfalls viele nicht in Kauf, gehört aber irgendwie, finde ich, auch dazu, was man opfern würde.
Neues gegen Altes.
Witzigerweise ist das Alte woran man sehr verbunden/abhängig war am Ende nicht so viel wert wie das neue (und seien es neue Erfahrungen) in vielen Fällen (z.B. wenn du dich von einer Person trennst, die dir nicht gut tut, weil sie dir immer wieder weh tut, dir allgemein Schaden zufügt und egal wie oft du sie darauf ansprichst, sie es nicht lernt oder nur Worte statt Taten sprechen lässt. Am Ende wärst du, wenn du dich nicht getrennt hättest damit verendet, viele Tage Depressionen, Hungerlust, etc. zu erleiden während du nach der Trennung die Erkenntnis darüber erhältst wie schlimm es wirklich war, du besser ohne sie klar kommst und dann neue Freunde kommen, die dir eher gut tun, war nämlich ein paar mal bei uns der Fall.

In einem Anime gab es einen Arbeitslosen, der deshalb Arbeitslos wurde, weil sein Chef schlecht war wie seine Arbeitskollegen und eine Arbeitskollegin mobbten worauf hin er für sie kämpfte und arbeitslos wurde (sie hat sich später umgebracht und auf einmal tat es jedem Leid), da er darauf hin die Kündigung einreichte, nicht in einem solchen Unternehmen zu arbeiten, weswegen er keine Arbeitsstellen bei anderen Unternehmen bekam, weil er ehrlich war und am Ende kam die ganze Geschichte heraus, viele Leute die nach ihm in die Arbeit kamen erfuhren darüber und kündigten ebenfalls und besuchten die Verstorbene.
Genauso würde ich auch handeln.
(Re-Life war der Anime, glaube ich)

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Re: Der Wille etwas zu verändern

Beitrag von Dragis am So Feb 05 2017, 08:03


@Saicya schrieb:besser ist es sie auf den „ richtigen Weg „ zu bringen und zu beobachten ob sie es selbst schaffen, im Notfall kann man eingreifen. Aber das selbstständige lernen, forschen und vorankommen, aus eigener Kraft, Willen, Neugierde, Offenheit und Mut sind die Ausschlaggebenden Punkte um sich selbst weiterzuentwickeln und nicht im Stillstand zu geraten.


Wohl wahr, wohl wahr. Aus einer göttlichen Perspektive heraus ist dies der einzig richtige Weg. Und dennoch ist es wichtig, stets den Fortschritt zu begutachten und den richtigen Weg aufzuzeigen. Hoffnung zu geben und dafür zu sorgen, dass man nicht auf Abwege gerät und sich nicht in Hoffnungslosigkeit verliert.


@Datyria schrieb:Wichtig ist es aber auch immer zu Hinterfragen, ob das was man tut und das was andere von einem wollen

Ich bin echt ein wenig Baff! Du nimmst meine Gedanken (Und auch Worte) in den Mund und das ohne, dass ich je selbst etwas erwähnt hätte. Ich hoffe das hast Du nicht auf meiner unfertigen HP gelesen? Nein wirklich! Ich lebe aktuell in einer sehr eigenartigen Umgebung und habe es vermisst mich mit Wesen zu unterhalten, welche ein gewisses Maß an intuitiven Einfühlungsvermögen besitzen. (Herjee, kann ich manchmal arrogant sein ^^")

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Was mir an meinen Mitmenschen aufgefallen ist:
Sie haben in erster Linie Angst vor Veränderungen, da sie fürchten etwas zu verlieren. Ja, bei genauerer Betrachtung bin ich fast der Meinung dass dieses System genau so funktioniert: Mit subtiler Angst. Natürlich auch in kapitalistischer Hinsicht.
Aber die Menschen sind nicht Willenslos etwas zu verändern oder etwas beizutragen. Man müsste Ihnen nur ein wenig Hoffnung und Zuversicht, ein wenig Sicherheit schenken... und sie so auf den richtigen Weg lenken.

Mein Traum ist es eine kleine Gemeinschaft in Mitten der existierenden zu Gründen. Und so den Menschen zu zeigen und zu beweisen, dass man auch anders Leben kann, als nur "Kapitalistisch und Demokratisch". Das Potential dafür steckt in uns allen. Die für meinen Plan nötigen Startressourcen stehen mir zur Verfügung! Mir fehlen nur die willensstarken Mitwirker...

---

Und natürlich fehlt mir auch die Kraft. Die Kraft der Schöpfung und des Lichts. Denn in den letzten Jahren ist mir wieder aufgefallen, wie stark die Dunkelheit regiert. Sie regiert in der Einsamkeit und zeigt Ihre stärke im Egoismus: Wenn jeder an sich selbst denkt ist auch an alle Gedacht.

Das Licht jedoch wirkt anders. Es wirkt in der Gemeinschaft, in der Zusammenkunft und im Miteinander. Wenn jeder an alle Denkt ist wirklich an alle gedacht!

Doch hat mich in den letzten Jahren eine Situation ereilt in der ich fühlte: Wenn jeder (außer einer) an sich selbst denkt, ist an alle (außer einen) gedacht.

Man sagte mir zurecht dass ich mehr an mich selbst denken solle, und ich muss mir eingestehen, dass ich genau das nicht kann. Meine Kraft entspringt nicht mir selbst, sondern aus den Bindungen zu Anderen, welche an mich denken! Meine Freunde! Freunde die ich verloren habe und die nun wieder erneut suche...

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Re: Der Wille etwas zu verändern

Beitrag von Datyria am So Feb 05 2017, 23:56


Ich hab bei deiner Homepage noch gar nichts gelesen (will ich aber auf jeden Fall nachholen, da ich deine Gedankenweisen und vor allem auch deine Fragen, Hinterfragungen, deine Art und Weise etc. schon sehr mag und ich mich auch freue von dir zu lesen. Ich finde aber gerade den Link zu deiner Homepage nicht, du kannst sie gerne hier oder per PN mir reinstellen.)

Das Gefühl kenne ich von damals auch, die erste Zeit hab ich nur mit mir alleine gelebt und als ich mich dann mit den Menschen um mich herum beschäftigte hab ich mich sehr alleine gefühlt, aber auch die Unterhaltungen etc. wie du es schilderst ebenfalls sehr vermisst.
Zumindest gab es keinen mit dem ich Philosophieren konnte hier und auch gab es viele Gedanken die sich mit meinen nicht vereinbaren konnte.
Ich hab noch heute Probleme viele Wesen zu finden, mit denen das meiste klappen kann, hab aber einige gefunden, unter anderem welche die du hier auch schon indirekt gelesen oder gesehen hast: Saicya und Mindblower unter anderem, es gibt und gab aber auch wenige andere auch, nur ist leider oft Zeit und Interesse nicht immer ganz vorhanden.
Bisher klingst du für mich gar nicht arrogant (aber das kenne ich auch, wenn ich z.B. neutral schreibe, dass die Leute es als depressiv ansehen, weil ich beide Seiten statt nur das positive nenne, warum auch immer..)

Das mit den Veränderungen habe ich auch sehr oft miterlebt, es waren zum Beispiel einfache Dinge wie das Rausgehen, immer gab es einen Grund nicht raus zu gehen (eine Wolke am Himmel es könnte regnen, es ist Winter und wird schnell dunkel, irgendwie schlapp und Kopfweh, etc.) aber keinen, es mal versucht zu haben (z.B. hilft mir das Rausgehen um Kopfschmerzen los zu werden.)
Dabei sagen sie ständig, dass sie raus gehen wollen, dass sie mit jemanden etwas tun möchten und dann, wenn du es ihnen anbietest, suchen sie sich nur Dinge wie in die Stadt gehen aus, schauen aber nicht nach anderen Optionen wie mal einen Spaziergang am Wald, einen Fluss zu finden, etwas zu erkunden, gemeinsam die Momente genießen, etc..

Wegen dem Problem mit der Angst wird das ganze ja mit den Medien unter anderem verschlimmert, dann Dinge, dass dir jemand sagt, dass du etwas nicht tun darfst, Vorurteile, Gedankenbeschränkungen (auch ausgesprochen darf meist nicht alles), usw. weswegen eher immer mehr Angst gekeimt wird, als dass man etwas anderes sieht.
Bei mir ist es z.B., dass ich seit ungefähr 10 Jahren gar nicht ferngeschaut habe, dass ich aber auch keine Nachrichten online lese, was viele oft als schlimm erachten, dabei ist mir aber aufgefallen, da ich von dem meisten keine Ahnung habe bzw. nichts mitbekomme, keine Ängste habe, wobei andere ständig Angst haben oder bestimmte Themen auf den Tisch kommen wo man das Gefühl hat, dass es nur zwei Seiten geben darf.

Ich weiß, es gibt sehr viele die Wünsche und Willen haben, viele setzen nur leider den Willen falsch um oder setzen die Wünsche nicht um, dabei ist der Wunsch etwas beizutragen bei sehr vielen vorhanden.

Das klingt sehr schön, wenn man den Leuten hier auch andere Lebenswege aufzeigen kann, denn die gibt sehr oft, werden aber selten angesprochen (ich finde, dass alles Möglich ist und es immer mehr als 3 Wege gibt) und kenne es selbst noch aus Erinnerungen, dass man sehr viel Harmonie und Zusammenleben haben kann, zum Beispiel hatten wir mal eine kleine Gemeinschaft gehabt, die mit der Natur lebte aber Technik mitnutzen konnte, wir miteinander Freunde und Familie waren, aber nicht aufeinander lebten und jeder frei war zu tun und lernen was er wollte (was mit richtiger Wertelehrung funktionieren kann, zum Beispiel, dass Gedanken der Zerstörung erst gar nicht keimen müssten ohne es zu verbieten, bzw. diese gar nicht mal existieren.)
Dieses Prinzip mit der Technik und der Natur geht heute auch, wenn man es richtig plant und umsetzt ohne, dass man sich zwischen Waldmensch, Landmensch, Stadtmensch und Steinzeiteinwohner (ja die Wörter hab ich dabei oft gehört x)) entscheiden müsste.
Was mir hier fehlt ist, dass man offen sich selbst sein kann (in dieser Welt meine ich), mehr von sich selbst erfährt und offen ist, dass aber auch keine Versuche gestartet werden miteinander in die Tiefe zu gehen und weiter zu kommen (es kann Harmonie unter Menschen geben), als auch, dass ich ehrlich gesagt vermisse, dass hier mehr Wesen miteinander leben außer Menschen (Heute in einem Anime wurde mal gesagt: Tiere sind Haustiere, Menschen sind Sklaven) und man dort bereits auch viele Fortschritte geschafft hätte (man kann es aber noch nachholen und davon lernen, es besser zu machen als wie alle anderen zu werden. ^^)

Ich schreibe zum Thema mit dem Kapitalismus in einem anderen Tread gleich weiter, da es dort hingehört und es könnte auch sehr Hoffnung geben, dass man auch hier etwas bewirken kann. Smile

Die Kraft kannst du hier bei uns jeder Zeit nehmen (schau dir z.B. die Wertelehrung an, da sind viele schöne kräftigende Hilfen dabei) und auch so wäre ich gerne für dich da, auch wenn ich momentan nicht häufig da sein kann.
Die Schöpfung und das Licht kannst du dir auch hier jeder Zeit nehmen. Smile

Es ist leider schlimmer als die Dunkelheit, man könnte es Verderbnis nennen, denn die Wesen die innerlich blühten verderben immer mehr und sie sterben innerlich und sind am Ende endweder nur noch Puppe oder Wrack und schlimmstenfalls ebenfalls verdorben und wollen andere auch verderben, so könnte man es sagen.

Ja deine Aussage ist vollkommen richtig, genau das ist das Problem, dass alle an sich selbst denken statt füreinander, dann gäbe es Probleme wie heute gar nicht und alle könnten auf eine Art und Weise "Glück", "Freude" erhalten, als auch "Wertschätzung".

Es gibt aber auch eine andere Art von an dich selbst denken: Dass du mehr in dir fühlst, mehr dich mit deinen Gedanken beschäftigst und dich kennenlernst und mehr über dich herausfindest, aber ich finde, das tust du schon gut, du bist halt nicht auf die andere Art selbstdenkend: egoistisch, besitzhaberisch, etc. sondern eher strebst du ein gemeinsames miteinander und so auch indirekt etwas, was dir auch weiterhelfen würde. Smile
Es hilft eben allen.

Die Freunde wirdst du wiederfinden, wie du auch neue Freunde gefunden hast. Smile
Die Kraft wirdst du auch noch finden. Very Happy Zusätzlich hilft kräftigende Musik auch sehr.
Musik die stärken kann haben wir hier ein paar gesammelt, vielleicht kennst du auch noch ein paar. ^^

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Re: Der Wille etwas zu verändern

Beitrag von Dragis am Mo Feb 06 2017, 10:25


Hehe, ich weiß doch dass du nicht auf meiner Homepage warst. Sie ist auch nicht groß. Als ich jüngst angefangen hatte sie neu zu machen habe ich dann doch wieder abgebrochen, da sich kein Zulauf fand... die Kündigung ist schon raus, aber bis dahin kannst Du Dir die Überreste hier ansehen: http:// DragisNET . de (Da sieht man auch wann ich das verfasst habe)

Ach es gibt noch so viel über mich zu erzählen... aber das hebe ich mir jetzt noch für ein anderes mal auf.

Ich habe das Gefühl und die Vermutung, dass wir einen unterschiedlichen Bekannten und Freundeskreis haben, denn sonst hätte ich sicher schon einmal etwas von Dir in einem der anderen Foren in denen ich unterwegs war, gelesen. Wenn wir unsere Bekanntschaftskreise vereinen haben wir sicherlich eine stattliche Kontaktbasis für diverse Projektmöglichkeiten.

Allerdings hat sich in meinem Freundeskreis ein interessantes Phänomen breit gemacht welches ich als "Grau werden" bezeichnen möchte... (wir sind eben alle schon etwas älter... ^^")

Danke für das Feedback. Gegenüber anderen klinge ich oft arrogant, alleine schon weil ich z.B. gegenüber meinen Arbeitskollegen auch mal Sprüche los lasse wie: Fast alle Menschen sind egoistisch, aber nicht alle, es gibt auch jene die anders sind. Das ist deswegen arrogant weil man sich ja indirekt dann eben zu jenen auserwählten zählt... solch indirekte Arroganz widerfährt mir oft in Diskussionen, weil ich oft in zu hohen Sphären schwebe... ^^"

Ich bin von der Stadt ins Land gezogen und musste hier aber auch viele traurige Erfahrungen machen. Viele Menschen hier sind nicht einmal soweit dass man mit ihnen über irgendetwas gedankliches oder seelisches reden kann... sie sehen den eigenen Reichtum nicht, den sie durch die Natur erhalten. Und man kann auch im Stechschritt durch die Natur heizen, anstatt sie auf sich wirken zu lassen... es ist immer auch eine Frage was ich wie Wahrnehmen will.

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Angenommen es gäbe eine Dunkle Macht hinter allen, dessen Ziel es ist die absolute Kontrolle über die Welt auszuüben. Dann muss ich sagen, ist das bestehende Kapitalistisch-Demokratische System perfekt geeignet. Es spiegelt einem vor, man könnte etwas tun und bewegen und doch unterdrückt es jeden Gedanken an Veränderung. Brot, Spiele und scheinbare Hoffnung...

Mir geht es mit dem Fernsehen wie Dir und ich denke dass es auch nicht mehr lange dauern wird bis das normale Fernsehen ausgestorben ist und es nur noch Netflix und co gibt... Nachrichten gar nicht so lesen ist wirklich nicht so schlimm. Die Darstellung ist ohnehin sehr einseitig. Letztlich ist es eben nur unsere Propaganda und wenn man sich die Propaganda der Gegenseite anschaut sieht man gut, was es noch alles gibt. Und wenn die Wahrheit in der Mitte beider Darstellungen liegt sind wir echt übel dran als Menschheit...

---
Ansonsten noch Danke für die Referenzen auf die anderen Themen. Sobald ich Zeit habe gehe ich die mal entsprechend durch.

Den Begriff "Verderbnis" finde ich irgendwie schön gewählt, denn es fühlt sich auch so an. Ich hatte schon ziemlich krasse Gedanken da die Verderbnis auch von mir besitz ergriffen hat. Doch anhand der jüngsten Ereignisse hoffe ich vielleicht einen Weg zu finden, der mich aus diesem Teufelskreislauf hinaus führen kann...

Du hast schon recht! Ich versuche auch an mich zu denken, aber vor allem vor dem Hintergrund, dass ich teil von allen bin und für andere Stark sein möchte und daher eben auch meine Bedürfnisse stillen muss. Aber wenn ich nichts habe für dass es sich zu kämpfen und zu streben lohnt, dann ... kommt die Verderbnis.

Ich muss mich an den Sammlungen auch mal beteiligen, ich denke ich habe da einige Dinge, die Ihr vielleicht noch nicht kennen mögt :-) Sowohl Musik, als auch Filme, Serien, Animes und PC-Games...

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Re: Der Wille etwas zu verändern

Beitrag von Saicya am Mo Feb 06 2017, 11:37


Es gibt eine Dunkle macht hinter dem allem:

Hier eine Empfehlung

Die Weltregierung

https://www.youtube.com/watch?v=Fkej3Mw2U4Y

Es merkt keiner....will keiner wahrhaben...oder hat kein intresse sich damit zu beschäftigen.

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Re: Der Wille etwas zu verändern

Beitrag von Datyria am Mo Feb 06 2017, 12:31


Schade, bisher haben mir deine Gedankengänge gefallen auch wenn ich gerade kein Zugang zum Forum hatte.
Du kannst aber auch von allem eine Backup machen und Mindflower ist jemand der auch Internetseiten eröffnen kann, vielleicht könnt ihr aber auch eure Gedankengänge zusammen zu einer machen.
bzw. auch die Texte einspeichern (ich finde es immer schade, wenn etwas verloren gegangen ist.)

Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf, mehr von dir kennenzu lernen und klar, alles kommt nach und nach, ich hab auch noch nicht alles fassen können was mich ausmacht, ich denke, das dauert allgemein oft sehr lange alles erst in Wort zu fassen (und dann noch jemand, der das versteht Very Happy)

Das stimmt, ich kenne auch noch ein paar die Veränderungen anstrebten, welche die es aber auch noch machen, ach das körperliche Alter sagt, finde ich, gar nichts aus, wir sind innerlich alle gleich alt nur eben vielfältig erfahren und wissend, damit wir uns ergänzen und auch jeder seinen Weg geht (ist meine Philosophie zum Ganzen), damit es auch immer einen Weg gab, den einer bereits gegangen war oder etwas neues entdeckbar ist.

Das Problem mit der Arroganz hab ich auch, aber eigentlich werden mir dabei allersei Sachen vorgeworfen und nicht verstanden, z.B. wenn ich sage, dass ich die Menschen nicht leiden kann, aber wenn es jemanden gibt, der mich vom Gegenteil seines Selbstes überzeugt kein Mensch mehr für mich ist sondern ein Individuum oder, dass die Menschen immer von sich selbst sprechen, dass es vieles Gute gibt, aber keiner von ihnen zeigt, dass sie so sind sondern immer Worte statt Taten sprechen lassen.
Damit kriege ich z.B. sehr viel Kritik, bei der man, wegen der ersten Aussage immer mir vorwirft, dass ich alle in einem Topf werfe obwohl ich so viele kennengelernt habe, die anders sind (und auch schöne Persönlichkeiten, etc. an sich haben), aber nur wenige sich so gezeigt haben, was für mich bei den Menschen anders wäre, wenn es viele wären, die nicht versuchen so zu sein wie alle anderen.
Das mit den höheren Spähren und auch zusätzlich, dass man sogar egoistisch wäre, hab ich mir da auch anhören müssen und das obwohl ich auf Augenhöhe mit dem Sprechpartner stehe und sogar gar nichts schlechtes, schlimmes oder an mich (menschlich gesehen) egoistisch denkend agiere und oft sogar, wenn du sowohl das positive als auch das negative ansprichst und nicht nur das positive (und nicht alles verschweigst), dass man selbst ein Pessimist wäre... 
Leider sind viele so, mach dir daher keine Gedanken darum, was sie dir alles nachsagen, du bist so wie du bist und das ist schön, dass du so bist. Smile

Die Wahrnehmung ist oft leider ein Problem, oft wird immer von einer allgemeinen oder zweiseitigen Wahrnehmung gesprochen (Entweder du bist, oder du bist) und das haben wir leider fast überall so, dass viele gedanklich oder seelisch sprechend nicht bereit sind und sogar viele die so scheinen oft auch eine Grenze haben.
Ich hatte hier mal ein Buch "Das Dschungelkind" (ich hab es leider schon weggegeben) in dem über eine menschliche Welt im Dschungel von Ureinwohnern gesprochen wird, denen es z.B. seelisch gut ging, aber körperlich es schwer war, während es in Ländern bzw. Gegenden wie hier oft andersherum ist (dass man seelisch zerbricht unter anderem Psychosen und dafür körperlich nicht viel machen muss, aber auch kaputt gehen kann daran.)
Es macht sogar auch viel Unterschied inwiefern man sich beeinflussen lässt, ich hab Saicya vor einer Weile ein Buch gegeben in dem es um eine Delphininsel geht auf der ein Mädchen alleine lebt (weil ihr Stamm wegfuhr mit einem Schiff und ihr Bruder starb) und sie sich mit einem Wolfshund, Vögeln und anderen Wesen angefreundet hat und es sogar sehr gut funktioniert hat, miteinander befreundet zu sein, da brauchte man z.B. nicht einmal Worte um sich zu verstehen und jeder wurde angenommen wie er war, dafür hat sie vermutlich später, als man sie wieder abholte (nach 20 Jahren) es nicht leicht gehabt mit anderen zu sprechen und das was in einem vorging wirklich dem anderen näher liegen zu können (sie wurde in einer christlich-gehörenden Missionskirche oder so abgegeben.)

Ja das System ist leider ein großes Problem dabei, wie es zumindest hier weltlich ist, wo meiner Meinung nach nicht nur das System gehört, sondern auch der Umgang miteinander und auch die Wertelehrung (wie z.B. Freundschaft bedeuten soll.)
Wenn so viele Verschiedenheiten zusammen treffen geht einer oft dabei kaputt, dass er Freundschaft als etwas wichtiges ansieht und der andere ihn nur ausnutzt und ihm nichts gibt oder Dinge wo man dir die Meinung wegnimmt, weil die Wertelehrung der Menschen dir sagen möchte, dass du z.B. genau so nicht denken darfst, obwohl du keinem schadest und auch gar nichts schlimmes tust (ich weiß z.B. noch, dass ich damals gesagt habe, dass ich kein Mensch bin, weil ich mich schon früh als vieles bezeichnet habe und wusste, dass der Körper nicht alles aussagt, allerdings wollte man mich unbedingt dazu bringen, die Gedanken der Menschen anzunehmen und mich anzupassen, weil es ja sein kann, dass man es hinnehmen muss, dass andere so sind. Hinterfragungen sind oft genauso, wenn du der falschen Person deine Gedanken zu einer Hinterfragung offen legst, wird sie schnell sauer sein, etc. obwohl es nicht nötig war und du nur Antworten suchtest.)

Gerne, lass dir alle Zeit die du willst und kannst, weil es so viele verschiedene und vielfächige Themen gibt, da muss man nicht nur erstmal verstehen sondern auch braucht man oft selbst Zeit um genauso oder weiter zu kommen, etwas mehr nachzudenken, mehr Zeit für sich zu haben und eben auch wenn man anderes nebenbei macht, gibt es so viele wichtige Dinge die man ja auch erledigen muss, kann und/oder will und da ist es einfach wichtig, dass alles für einen passt.
Stress und Druck sollte man sich da eh nie setzen lassen. ^^

Genau diese Propoganda ist es, warum ich auch damit aufgehört habe es weiter zu hören, angefangen hat es bei mir mit Kleinigkeiten wie "Warum soll mich ein Promi interessieren" und als die WM da war, dass ich das nicht hören konnte und wollte.
Und wenn du immer neben irgendwas, was irgendwem freuen sollte, auch noch den Terror, die Angst und die Gedanken der anderen wahrnimmst und verstehen kannst (im Sinne, dass du das Fachchinesisch auf deutsch hörst), hört das dann komplett auf und du willst gar nichts mehr damit zu tun haben und je mehr man davon frei kommt, desto freier kommen die eigenen Gedanken heraus.
Das hab ich aber auch leider oft als Vorwurf anhören müssen, weil die Leute der Meinung sind, Meinungen entstehen nur durch die Meinungen anderer bzw. man kann sie nur wählen und das oft im Extremen, obwohl das nicht stimmt, weil man sich auch ohne sich mit anderen beschäftigen eine eigene Meinung bilden oder/und eigene Gedanken bilden kann.
Wenn man die anderen beobachtet und hört was sie sagen, geht es auch, ohne in deren eigenen Kreis gehen zu müssen und damit leben zu müssen wie es die anderen tun, ich meine, wenn du auf der Straße Drogenjunkies siehst die sich etwas spritzen und dir anbieten es auch auszuprobieren, dann würden es viele sicherlich auch nicht tun, aber wenn es um etwas geht, was nicht verpömt ist wie zum Beispiel, dass Fußball gut sei, dann gesellen sie sich dazu, gehen in einen Club dafür und probieren es aus...

Ja das Problem mit der Verderbnis haben hier leider zu viele erleiden müssen, viele verfallen, nur wenige die da raus wollen und es gibt da sehr viele Wege hinaus, den Weg muss man sich nur selbst machen und das tust du ja. Smile
Ich hab es zum Beispiel versucht Leuten die nicht schwimmen können, wörtlich gesehen, zu retten, dass sie aus dem Wasser können, stattdessen wollten sie einen mit ins Wasser ziehen, ertrinken lassen oder sind nachdem man sie da raus holte wieder ins Wasser gesprungen... Und wenn du ihnen beibringen willst wie man schwimmt dann hören sie es nicht gerne, weil sie es sportlicher finden, sehr viele Anstrengungen im Platschen zu verbringen und am Ende konnten sie eigentlich im Wasser stehen, weil es nur bis zur Brustkorbhöhe ging, haben es aber nicht wahrgenommen und oft wollen sie sich von einer Welle überrollen lassen oder tiefer ins Wasser gehen, weil da auch jemand um Hilfe ruft und meint, hier sei es wärmer (angenehmer.)

Zum Teil von allem: Mancher sagt, wir alle sind das Universum. ^^

Ich denke, du hast sehr viele Gründe gefunden um die du kämpfen kannst, vieles, was du tun kannst ohne, dass du in allem untergehen musst.
Bei mir hat es auch gedauert zu lernen, dass mir viele nicht gut tun (es aber einige gibt die es wertschätzen die die einem gut tun) und dass man nicht erzwingen kann immer wieder etwas zu versuchen, was keinen Sinn hatte, wo man alles anders nutzen könnte.
Wichtig ist auch, dass du stets auf dich aufpasst, auch wenn du nicht oft an dich denken magst (ist bei mir oft auch so, dass ich auch für andere da sein will und ihnen oft eine Chance gebe), dass du Rücksicht auf dich nimmst. Smile
Sonst macht dich das irgendwann kaputt, bis du nicht mehr kannst und dann wenn alles bricht, heilt wieder alles.

Ich freue mich auf jeden Fall auch um deine Beteiligung und auch um die Erweiterungen von allem, so können wir alle etwas lernen und uns ergänzen und trotzdem eine Harmonie haben. Smile

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Des Nachtes erwache ich im All
bei der Entstehung des Sternenhimmel
Der Mond verwandelt sich blutrot
beim Erblühen der eisblauen Blumen
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