Worte ohne Taten

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Worte ohne Taten

Beitrag von Dragis am Fr Feb 10 2017, 14:58


Worte ohne Taten sind völlig bedeutungslos!
Dies habe ich für mich selbst festgestellt.
 
Wenn man darüber nachdenkt, wann man Worte schenkt denen keine Taten folgen, kommen viele sicher auf das Thema Ein Versprechen geben. Doch ist dies nur ein Aspekt und ich wählte diese Aussage für mich aus einem gänzlich anderen Grund.
Es ist noch gar nicht lange her, da beobachtete ich einige Begebenheiten auf einer Baustelle. Der Bau eines Hauses umfasst viele Aktionen, von der Außenmauer, über das Verlegen der Böden und Streichen der Wände, bis hin zur Einrichtung von Türen, Einbauschränken, Bädern und Küchen. So sind auch stets viele verschiedene Menschen daran beteiligt, vom Maurer über den Elektriker bis hin zum Tischler. Und natürlich dürfen die Lehrlinge und Gehilfen nicht fehlen!

Auf einmal läuft einer dieser Gehilfen tatsächlich mit Arbeitsschuhen über den frisch verlegten Boden. Das Donnerwetter was vom zuständigen Meister kam, kann man sich sicher vorstellen. Wie konnte er es nur riskieren mit eventuell hereingetragenen Kieselsteinchen Schrammen auf dem Boden zu hinterlassen. Und nur wenige Tage später tat es eben jener Meister dem Gehilfen gleich und lief mit seinen Arbeitsschuhen über den neuen Boden. Voller Unverständnis wies der Gehilfe den Meister darauf hin, worauf dieser nur Antwortete: Meine Schuhe sind aber sauber!

Ähnliche Ereignisse durchzogen die gesamte Bauphase. War es mal ein Werkzeugkoffer der zunächst nur auf Decken abgestellt werden durfte, um keine Schrammen zu verursachen, aber später einfach auf dem Boden fallen gelassen wurde. Oder aber die stete Mahnung zur Vorsicht beim Transport von Baustoffen nicht anzuecken und die folgende Verwendung einer Sackkarre ohne Schutz, welche entsprechende Schrammen auf Boden und Wänden nach sich zog.

Nicht nur auf der Baustelle, sondern auch Privat bei Bekannten konnte ich ähnliches Beobachten. In einem größeren Haus gewöhnten sich die Bewohner die Kommunikation mittels Brüllen und Schreien an, um nicht laufen oder Treppen steigen zu müssen. Einem neuen Mitbewohner konnte man allerdings ansehen, dass ihm dies unangenehm war. Er dies sogar als störend empfand. Dem entsprechend nahm er an dieser Kommunikationsart nicht teil und betätigte sich lieber körperlich. Natürlich beschwerten sich die anderen Mitbewohner über die mangelnde Reaktion auf ihre kontinuierlichen Rufe. Und des einen Momentes begab es sich, dass jener ruhige Mitbewohner so reagierte, wie es die anderen erwarteten: er Rief ebenfalls zu Kommunikationszwecken. Die Reaktion der Anderen war allerdings nicht vorherzusehen. Mahnungen wurden ausgestoßen, dass man doch bitte ruhig zu sein hat, wenn jemand anderes beschäftigt ist, oder sogar telefoniert.

All diese Beobachtungen führen zu einem zugrundeliegenden Verhaltensmuster, einer Grundeinstellung: Alles was ich selbst tue ist richtig; Alles was andere tuen und mich stört, ist falsch.

Wie kann man jemanden mit einer solchen Einstellung ernst nehmen, wenn er über falsches Verhalten belehren will? Worte ohne Taten sind völlig bedeutungslos!

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Re: Worte ohne Taten

Beitrag von Datyria am Fr Feb 10 2017, 15:34


Damals lernte ich eine Frau unter einer Gruppe in derem Chat kennen die der Meinung wäre ich müsste noch viel lernen, was okay war den so habe ich Gedichte über Wahrhaftigkeit und anderen 3 Werten geschrieben und in der Gruppe gab es ständig das Problemgespräch von Manipulationen, ich büffelte 2 Monate allleine über Manipulationen und entdeckte viele Lösungen ua. über Beobachtungen wo die anderen immernoch seid Jahren das gleiche Problem haben und nicht lrrnten und als ich ihnen meine Lösungen vorstellte merkte ich, dass es ihnen nicht passte und sie wie bisher leben wollten, weil sie in ihrem System Fehler erkannte die ganze Zeit von ihrem Anführer manipuliert zu werden weswegen sie mich dann lieber loswarden.

Ich lernte in der Zeit auch viel über Hinterfragung und lernte jemanden kennen die es über einen Lehrer lernte und es nur bei ihr (dem Lehrer) anwendete wenn sie ihr Aufgaben gab, aber sonst nie nachdachte und bei anderen tadelte.

Ich denk noch nach was mir sonst einfällt.

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Re: Worte ohne Taten

Beitrag von Saicya am Fr Feb 10 2017, 22:03


Alles was ich selbst tue ist richtig; Alles was andere tuen und mich stört, ist falsch.


Du bringst es auf den Punkt. Ich verachte solch ein Verhalten abgrundtief. Schon seit langem ist mir eben besagtes Verhalten bei vielen Aufgefallen. Ein paar Beispiele aus der Vergangenheit:


Ich hab immer schimpfe und vorwürfe von meinem Dad bekommen weil ich z.b. n Teller kaputt gemacht habe...angeblich. Und wurde ohne zu Fragen verurteilt. Aber wenn er etwas kaputt gemacht hat, durfte ihm niemand was sagen. Genau so wie: das er immer etwas tun dürfe weil er älter sei. Danke fürs Gespräch.


Vor ein paar Tagen saßen wir bei einer älteren Frau zu Besuch am Tisch und ich habe mein Handy raus genommen um einen Wanderweg anzusehen. Das hat ihr nicht gepasst und sie hat sich beschwert, aber am gleichen Nachmittag wo wir wieder am Tisch saßen und sie ihr Handy hatte, hat ihr niemand etwas gesagt.


Genau so wie das sich ältere Leute beschweren wenn Kinder am Spielplatz sind, sie aber selbst Enkel haben mit dem sie dort sind.


Oder man z.b. Leute bittet einem zu Helfen oder ob man zu Besuch kommen kann sie ja sagen und wenn man sie braucht wissen sie von nix.


Was hier in Österreich auch passiert ist: unsere Maklerin hat uns versprochen sich um ein paar Dinge in der Wohnung zu kümmern das sie repariert werden: z.b. die Rollläden und das WC.
Am Ende war es so das ich mich ums WC selbst kümmern musste und von den Rollläden habe ich trotz mehrmaligen Nachfragens nichts gehört. Aber das die Miete pünktlich überwiesen wird, jaaa das muss natürlich sein.


Wenn jemand z.b. Fahrrad fährt und sich über den PKW verkehr beschwert weil die Autofahrer zu riskant fahren und der selbe Typ im Auto sich beschwert warum die Radfahrer immer auf den Straßen fahren.


Was uns auch vor kurzem passiert ist, wir fahren auf der Autobahn und sind wohl den LKW`s zu langsam und anstatt zu überholen, drängeln sie und hupen.


Leute am Stammtisch, große Worte: scheiß Regierung, ect , „jemand muss doch was machen“ und selbst sitzen sie nur da und betrinken sich bis zum Umfallen, unfähig nach Hause zu gehen, rufen sie jemanden der ihr persönlicher Sklave ist den sie halten. ( Ein Freund von mir muss so unter seinem Dad leiden)


Und das allerschlimmste ist, das genau solche Leute, keine Kritik vertragen. Den wenn man sie darauf anspricht kommen sie mit einer ausrede und wollen es nicht einsehen.




Allg. zählen für mich nur Taten. Auch wenn ich selbst zugeben muss das ich auch viele Fehler gemacht habe, so habe ich doch sie wieder gut gemacht und aus ihnen gelernt.

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Re: Worte ohne Taten

Beitrag von Dragis am Sa Feb 11 2017, 08:43


Ja, ich kann dieses Verhalten auch nicht mal ansatzweise ausstehen. Aber wie schon so oft erwähnt wollen Menschen eben was sie wollen. Und wenn sie sich selbst so gut finden, können wir sie nicht zur Einsicht zwingen.

Aber weil das Thema Fahrradfahrer angesprochen wurde. Ich gehöre ja auch zu beidem: Fahrradfahrer und Autofahrer. Und wenn mich jemand fragt warum ich mit dem Fahrrad auf dem Bürgersteig fahre antworte ich:
Ich traue es lieber mir zu, keinen Fußgänger umzufahren, als dass ich allen Autofahrern zutraue mich nicht umzufahren.

Aber manchmal muss man auch etwas Rücksicht auf die Anderen nehmen. z.B. bei dem geschilderten LKW-Szenario, was ich so auch zur genüge kenne, kann es sein, dass aktuell Überholverbot für LKW's gab, oder es eine Baustelle war und man als LKW-Fahrer nicht überholen durfte bzw. konnte. Sicher rechtfertigt das nicht das Drängeln, aber erlaubt einen Einblick in die Gedanken des LKW-Fahrers, der schnell zu seiner Familie nach Hause wollte :-)

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Re: Worte ohne Taten

Beitrag von Saicya am Sa Feb 11 2017, 15:01


Das kann gut sein. Aber dennoch stellt sich die Frage warum die Speditionen ihren Fahrern nicht genügend Fahrtzeiten geben um die Lieferung zu übertragen ect. Weil in dem heutigen Geschäftsmodel der Speditionen bzw wie bei allem im Wirtschaftswesen : Zeit = Geld.
Ich habe das auch selbst erlebt: wenn der LKW Fahrer zu spät bei der Entladestelle ankommt wird er nicht entladen und muss warten. Weil Stau war oder er eine Panne hatte, bzw auch bei einer Polizeikontrolle war. Sicher im Allg. verstehe ich das die Fahrer unter einem enormen Druck stehen und ich habe auch von schlimmen Geschichten gehört: z.b. ein Fahrer hatte 3 Kinder und musste für sie sorgen, er bräuchte eine Gehaltserhöhung, die Chefin stellte ihn vor die Wahl ob er mit einem niedrigeren Lohn weiter arbeiten würde oder aus der Firma geworfen werden möchte.
Jetzt stellt sich die Frage was Gerechtigkeit ist bzw wer jetzt schuld an dem Debakel ist.
Der Fahrer mit 3 Kinder in die Welt gesetzt hat oder das die Chefin die mit dem System mitspielt.
Dagegen wenn wir beide mit dem Auto irgendwo hinfahren und möglichst Kraftstoffsparend fahren möchten...und es den anderen Verkehrsteilnehmern nicht schnell genug geht. Stört mich dies gänzlich wenig. Wir hatten oft den Fall das Menschen durch ihre Raserei auch vor unseren Augen fast zu Tode kamen, indem sie waghalsige Überholmanöver starteten.
Ich frage mich oftmals, auch wenn ich das ganze Gedränge auf den Straßen sehe, das jeder immer der schnellste/ beste sein möchte, wie es möglich sein kann immer rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Aus meiner Sicht ist wieder die falsche Wertelehrung daran schuld das es Allg. auf diesem Planeten so zugeht.

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Re: Worte ohne Taten

Beitrag von Saicya am So Feb 26 2017, 08:56


Aus eigener Erfahrung hat sich wieder mal gezeigt das Worte ohne Taten sich herauskristallisierten.
Ein Beispiel: man trifft sich mit jemanden, freut sich sehr darüber und als man für die Zukunft abmacht das man sicher wieder treffen möchte und eine feste Zeit ausmacht... ( Vor allem wenn der Freund von weit her kommt)....dann die Zeit für das zweite treffen kommt und man erfährt das es nicht geht. Es ist halt sehr enttäuschend. Sicher ist es eine persönliche Entscheidung ob man sich trifft oder nicht aber dennoch sehe ich es so, das wenn man von weit her kommt und sich freut wieder zusehen, würde ich z.b. mir die Tage frei nehmen und die Zeit mit meinem Freund genießen.

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Re: Worte ohne Taten

Beitrag von Datyria am So Feb 26 2017, 15:32


Wir kennen es oft von unseren Eltern und unserem Partner, dass sie sagen, dass sie uns lieben aber wiederum nicht akzeptieren wie wir sind, uns ändern wollen "weil sie für uns das Beste wollen", aber nicht wissen, was das beste für uns ist.
Oft fühlen sie eine andere Art von Liebe als man selbst, da es auch verschiedene Arten von Liebe und Verstehen, Fühlen und Wahrnehmung gibt und wir sind dann enttäuscht, dass es nicht die gleiche Art und Weise ist wie unsere eigene, sie es aber auch nicht zeigen, obwohl sie es sagen, zum Beispiel, wenn wir traurig sind uns zu umarmen, wenn es uns schlecht geht, für uns da zu sein.

Was ich oft erlebt habe, dass jemand sich wie Saicya sagt, zu einem Treffen vereinbaren lässt und sie sich angeblich freuen, einen zu sehen und dann gab es urplötzlich einen Grund warum es nicht ging, weil sie sich nicht treffen wollen.
Ich hab den Grund immernoch nicht herausgefunden, ich erinnere mich, dass ich mich damals mit einer Freundin in Wiesbaden treffen wollte, samt einen Freund, weil wir gemeinsam zu einem anderen Zeitpunkt uns getroffen haben und sie auch miteinander befreundet waren und es allen Spaß gemacht hatte, dann aber, als ich mehr Zeit für sie hatte und sogar nach Wiesbaden kam haben wir uns kein einziges Mal in einem Jahr getroffen und es gab plötzlich viele Gründe z.B. dass sie eine Ausbildung oder Arbeit haben und danach den ganzen Tag verplant haben, aber die Freundin Zeit hatte sich jedes Wochenende mit ihrem Freund (Partner) zu treffen und für ihn sogar in die Nachbarstadt/dorf zu fahren.

Das gleiche geschah dann, als ich mich mit Freunden ebenfalls in einer Stadt traf, zuerst waren alle glücklich und lächelten, waren auch sehr froh um alles und den schönen Tag und versprachen, uns da sie am Wochenende Zeit hätten, sich mit uns zu treffen und freuten sich sehr darüber, als dann eine Woche Zeit vorhanden war, hat man sich mit einem nur einmal, mit dem anderen dreimal getroffen in der gesamten Woche in der man Zeit hatte und es gab wieder Ausreden, weswegen es nicht gehen sollte, obwohl sie Zeit hatten und sogar in der Zeit nach Draußen gegangen sind, aber keine Zeit hatten, gemeinsam nach Draußen zu gehen und obwohl man dafür auch im Auto übernachtet hatte, sogar ein paar Tage gar nichts tun konnte und manchmal im Hotel übernachtet haben, einfach kein Interesse an der gemeinsamen Zeit hatten... und das Freundschaft nannten.

Das gleiche war bei einem Freund von mir auch so, er ist mit einer seiner Freundinnen sehr stark verbunden und wollte sich mit ihr treffen, ihr Freund (Partner) fand aber allerlei Gründe warum es nicht gehen sollte, weswegen zwei Mal ein Treffen abgesagt worden ist, obwohl man ihnen sehr viel Gutes tat und es versprochen und abgemacht war.

Ein Bekannter von mir ist es sehr schlecht ergangen, er hat sich selbst geopfert um einer Gruppe Gefallen zu tun und meinte zu mir, dass meine Freunde auch seine Freunde sind, aber er würde mich und sie verletzen und opfern.

Ebenfalls jemand, mit dem ich Kontakt hatte, schien sehr weit zu sein in dem, was sie wahrnimmt, aber sie hat es nicht verstanden.
Als sie meinte, sie wolle für mich das beste wollte sie mich mit aller Absicht verletzen und schaden und sogar meine Freunde bedrohen und hat sich sogar in meine Privatsphäre eingemischt ohne zu wissen, obwohl man es ihr sagte, wie ich mich fühle und wie ich zu allem stehe.

(Verzeiht, dass ich gerade so schreibe, ich bin gerade einfach wieder enttäuscht und traurig, ich hasse das Ganze dessen, was die Leute sagen, aber niemals tun und zeigen.)

Ihr kennt das bestimmt auch, dass jemand eine lange Zeit mit euch Kontakt hatte und meint euch zu kennen, obwohl er nie wirklich mit dir über das tiefe deines Seins sprach oder gar in deinen Situationen mitten drinne war aber meint, zu glauben, was du fühlst und denkst und dir am Ende auch Sachen unterstellt, wo man sich auch am Ende denkt, dass sie eigentlich nichts verstanden haben und die gesamte Zeit des Kontaktes umsonst war, dass es schien, als verstehe man sich aber man tut es nicht und dann derjenige, der mit dir in Augenhöhe sprach sich über dich stellt und dich wegwirft, weil du nicht alles mit dir machen lässt.
Und dann am Ende alles so darstellt, als ob er der Gute, der Held gewesen sei, du der Böse, Schlechte, Grausame, Schädigende, Lügner und Betrüger und was weiß ich nicht alles noch und die Leute die man zusammen kannte, sich auf die Seite der Person stellen, ohne auch dich gefragt zu haben wie es wirklich war oder neutral zu dem zu stehen, dich einfach in eine Schublade steckt, obwohl man ebenfalls dachte, man käme miteinander gut aus.

Und am Ende, nach 2 Jahren schreiben/sprechen sie dich wieder an und meinen, dass der Held, der Gute in Wirklichkeit ein Arschloch war und sie das nicht wussten und merkten, was er alles getan hat, sich bei dir nicht entschuldigen und es nicht hinterfragten und wieder versuchen mit dir klar zu kommen.

Genauso, wenn dir jemand sagt, dass du ihm wichtig bist und er dich mag, dich aber nicht anschreibt, nicht anruft, nicht dich besuchen kommt oder Zeit für dich hat und nicht mit dir redet und du selbst immer den Anfang machen musst, du selbst immer wieder versuchst, Zeit mit der Person zu verbringen, die dich dann sehr lange Zeit hinaus ignoriert, nicht wirklich mit dir ins Gespräch kommen kann und es nur noch einseitig, traurig und verletzend wird...

Und dann sprechen die Leute von:

Liebe: Ich liebe dich, du bist wundervoll, ich mag dich wie du bist
Freundschaft: Du bist mir wichtig, du bist mein/e Freund/in, ich halte zu dir, ich beschütze dich, ich bin für dich da
Respekt: So wie du bist mag ich dich, ich achte deine Gedanken und/oder Taten, ich möchte, dass du dich nicht änderst
Familie: Du bist ein Bruder/eine Schwester für mich, du gehörst zu meiner Familie/Rudel, etc.

und fühlen/empfinden es nicht und sagen dann das, was du hören willst, sie aber nicht geben können, weil sie es nicht können, weil sie es nicht fühlen/Wahrhaftig sind.
Und zeigen am Ende, wenn es darauf ankommt, dass du sie brauchst, dass sie auch mal für dich da sein sollen, dass du Zeit mit ihnen verbringen willst, ihr wahres Gesicht...

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Re: Worte ohne Taten

Beitrag von Datyria am So Feb 26 2017, 16:03


Von Saicya:

In mir kommt auch wieder  Enttäuschung und Hass hoch...
ich kenne es selbst auch das man gesagt bekommt: das man einem wichtig sei und dann nichts dafür tut, nicht sieht wie es einem geht und vom anderen immer erwartet wird das man Kontakt zu ihm/ihr hat. Genauso die leeren Versprechungen das man etwas für jemanden tut, es verspricht und es dann einfach vergisst. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten das ich auch mal einen“ Freund“ hatte den ich kennengelernt habe, mich dann eines Tages auf der Gamescom traf und wir uns dann besuchen wollten, aber es ging nie weil „ der weg“zu lange war, oder bei einem anderen Familien -vater „ ja Kind krank“,  „Geburtstagsparty : sry hab es vergessen dir zu sagen ect.“ und man immer solche Ausreden sucht um etwas nicht tun zu müssen/oder zu wollen, anstatt es direkt zu sagen:“ sry ich kann da und da nicht „ ( es muss nicht mal ne Begründung da sein, aber wenigstens Ehrlichkeit).

Dann gab  es auch noch Situation wo ich, immer noch, jemanden kenne mit dem ich früher immer viel geschrieben und geredet habe und seitdem ich ihm ein paar Sachen geschenkt habe...kommt gar nichts mehr... Ein zweiter dem ich auch etwas Geschenkt habe, ( n neuen PC weil seiner 10 Jahre alt war, ( dann konnte er das Geld für seine Zukunft als Rennfahrer investieren)) redet hinter meinem Rücken über mich wie dumm ich angeblich sei weil ich mich für die Magie interessiere. Jemanden den ich meinen Freund genannt habe... bei einem dritten das gleiche.

Viele die mich als ihren Freund bezeichneten, beuteten mich nur aus um selbst weiter zu kommen. Viele die mich als ihren Freund bezeichneten, haben mich verraten und hintergangen.
Und viele die mich als ihren Freund bezeichneten, haben mir nicht mal ein Bruchteil dessen zurück gegeben was sie sich nahmen bzw. ich ihnen gab.

Ich habe bisher sehr viel für die getan die ich meine Freunde genannt habe, und ich werde es auch weiterhin tun, weil ich trotz allem nicht sein will wie die Menschen hier und jeden ( egal wie er ist) unabhängig der anderen behandle. Weil es wird immer jemanden gegen der sich als wahrer und wahrhaftiger Freund herausstellt, seien es meine Freunde oder meine Schwester.

Genau so wie heute wir haben wieder herausgefunden das sich jemand der sich als Freund ausgab keiner war. Obwohl es gut angefangen hat, obwohl es schön war, hat er mit seiner Entscheidung alles zerbrochen was wir aufgebaut haben. Er hat nichts dazugelernt und nichts wertgeschätzt, bzw. es mit Füßen getreten.

Es gibt 3 Dinge ich persönlich sehr hasse: Verrat, Lügen, fehlende Wertschätzung
und in dem Fall haben wir alle 3 bekommen. Es ist eine bittere Enttäuschung selbst bei den Wesen so etwas zu sehen. Sie sagen sie hassen Menschen und fressen sie und selbst verhalten sie sich wie welche, naja der Affe lacht über sein eigenes Spiegelbild.

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Re: Worte ohne Taten

Beitrag von Dragis am Di Feb 28 2017, 18:27


Ich weiß dass ihr es spürt und wisst, dass es oft nur Ausreden sind. Und dass es oft auch tiefere und komplexere Gründe gibt. Manchmal hat verletzt man sich mit einer solchen Absage selbst sehr stark, nur weil man aktuell nicht den Mut und die Kraft hat sich gegen z.B. seine unmittelbare Umgebung aufzulehnen und anzulaufen. 

Und nicht selten sind auch Illusionen mit im Spiel, welche erzeugt werden. Nicht jeder kann jederzeit zu sich selbst stehen. Insbesondere dann nicht, wenn die unmittelbare Umgebung entsprechenden Druck aufbaut. Und dieser kann zuweilen schon extrem werden. Und da wir alle irgendwie irgendwo leben müssen, ordnet man sich manchmal einfach zähneknirschend unter... und frisst den Schmerz jemanden verraten zu haben oder abgesagt zu haben in sich hinein. 

Ich kann euch sehr gut verstehen. Aber ich kann aus Erfahrung auch jene verstehen, welche diese Absagen erteilen... wenn auch nur ein wenig...

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Re: Worte ohne Taten

Beitrag von Datyria am Di Feb 28 2017, 18:47


Aber du verstehst es auch Smile Und weißt es auch aus anderen Erfahrungen, wo auch wieder der Hintergrund des Grundes wichtig ist, warum es nicht ging oder warum es geht.
Mir fehlt das Verstehen leider oft, wenn es um vieles geht, was ich persönlich z.B. nicht habe: Ich kenne das Gefühl von Zerbrechen, Verlieren (alles Verlieren im Sinne, man gibt sich selbst auf und weiß nicht mehr weiter, hat keine Ziele, hat niemanden) nicht, genauso kenne ich nur die Absage nur aus einem Grund:
Damals wollte ich eine Freundin besuchen, ihre Mitbewohnerin hat es 6 Mal abgesagt, als sie es beim 7. Mal erlaubte, wurde ich krank und konnte nicht kommen, seither plagt es mich, dass ich mich nicht einfach in den Zug gezwungen habe und es bestimmt besser geworden wäre mit der Krankheit - oder auch nicht.


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Re: Worte ohne Taten

Beitrag von Saicya am Di Feb 28 2017, 21:50


Ich finde man sollte stehst zu sich stehen und es auch zeigen, dann wäre diese Welt eine viel bessere. Ich selbst könnte mich nicht mehr unterordnen, oder mich selbst belügen.
Doch verliert man damit etwas? Wenn man sich selbst ist....
Oder Gewinnt man damit nicht alles?

Das kann sich jeder nur selbst beantworten.

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Re: Worte ohne Taten

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