Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

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Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Desoto am So Jul 22 2018, 22:43


Immer mehr Künstliche Gliedmaßen und Organe werden in Menschen verbaut. Der Trend von Kybernetischen Implantaten wird immer größer und bekam schon lange Einzug in die Diskussionen der Politik. Ich denke es liegt nahe das wir in näherer Zukunft aus einem Großteil von Cyborgs bestehn. Noch weiter entfährt könnte es so aussehn das ohne Kybernetik nicht einmal die Autotür geöffnet werden kann und ein gewisses Grundmaß an Implantaten zur Grundausstattung jeder Person gehört. KI gewinnt jedes Jahr auch enorm an Leistungsfähigkeit, vieles erledigt sie schon geschickter als der Mensch. KI wird irgendwann alles besser können, auch Moral und Ethik ich denke das ist schwer abzustreiten.

Was haltet ihr davon, wenn die Künstliche Intelligenz, in der Zukunft in immer mehr und mehr Androiden installiert wird, die eine Staatsbürgerschaft mit allen rechten und pflichten würdig ist.

Wäre es ab einen gewissen Zeitpunkt nicht sinnvoller wenn sich der Mensch selbst ersetzt?

Oder ein Zusammenleben erhalten wird, mit Menschen und Maschinen die Gemeinsam die Regierung bilden.



Ich Persönlich bin eindeutig für das erstere.
Was denkt ihr?
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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Namodia am Mo Jul 23 2018, 00:56


Ich hätte auch nichts dagegen, wenn Menschen synthetische Gliedmaßen und Organe bekommen, wenn sie diese benötigen. Das würde viele Leben retten und das Leben vieler um einiges leichter machen. Smile Doch ich bin nicht dafür, dass Menschen so ummodeliert werden, dass sie "besser" oder "perfekter" werden. Fehler gehören im Leben dazu und sind wichtig damit man aus ihnen lernen kann.

Wenn man aber eines Tages -jetzt rein theoretisch- das Gehirn des Menschen so ummodeliert könnte dass jeder ein Genie wäre, würde das nicht die Freiheit des Menschen rauben und auch ihre Kreativität? Und wenn der Mensch damit in der Lage wäre ALLES verstehen zu können, ist das Leben dann überhaupt noch lebenswert? Lebt man dann überhaupt noch für sich selbst oder rein für die Gesellschaft um wie eine Maschine gut geölt immer zu jeder tageszeit zu funktionieren?

Und dabei wird es sicher nicht bleiben. Das Aussehen der Menschen in der Zukunft könnte sicher auch eine noch größere Rolle spielen als was es jetzt schon hat. Die Mehrheit würden ihr Gesicht und ihren ganzen Körper wahrscheinlich so umoperieren lassen um als "wunderschön" zu gelten und zum Schluss werden alle gleich aussehen, weil die Norm als Schönheitsideal gelten wird und alles was "anders" ist wird als hässlich und verwerflich gelten...

Das alles sind nur Hirngespinnste von mir und ich hoffe, dass sie nicht wahr werden und reiner Blödsinn sind.Smile

Dass mit der Moral und Ethik konnte ich von dem Film "AI-künstliche Intelligenz" und dem neu erschienen Spiel "Dedroit: Become Human" gut erkennen, in dem Androiden bei weitem moralischere Werte vertreteten als die Menschen. Wie Androiden aber wirklich agieren werden können wir erst mit der Zeit sagen.

Aber ich muss sagen, dass es ziemlich cool wäre wenn Androiden wie Menschen agieren könnten (hoffentlich größtenteils positiv...) und als human angesehen werden. Smile Ich kann mir gut vorstellen, dass Androiden den Menschen gut helfen könnten, jedoch kann ich mir auch vorstellen, dass Androiden eines Tages erkennen könnten, dass Menschen keinen Nutzen für den Planeten haben und die Menschheit von den Androiden abgeschlachtet wird...

Ämmm ich hab mir genug den Kopf zerbrochen. ^^' Was ist eure Meinung? :3

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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Alannah am Mo Jul 23 2018, 15:48


Die Menschliche Dummheit kennt keine Grenzen. In ihrem streben nach Perfektion verschlechtert sie für sich selbst beständig die Bedingungen. Aber was soll ich sagen, zwischen den unterschiedlichsten Wissenschaftsbereichen wird über die Möglichkeiten von KI schon lange diskutiert. Und ehrlichgesagt bin ich des Themas reichlich müde, zu dem bereits alles gesagt wurde.

Gegen einen gescheiten Medizinischen Einsatz künstlicher Gliedmaßen habe ich genau wie Namodia nichts. Hierbei geht es um die Lebensqualität und die Arbeitsfähigkeit von Menschen.

Die Angst alle Menschen könnten sich unters Messer legen und einer aussehen wie der andere, weise ich jedoch zurück. Dafür ist der Mensch zu sehr auf seinen Individualismus bedacht. Auch hier gäbe es wieder zwei Bewegungen. Zu den Op's und klar dagegen. Nur weil dieser oder jener Körperschmuck in Mode ist, tragen ihn noch lang nicht alle;), um nur ein Beispiel zu nennen.
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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Namodia am Mo Jul 23 2018, 15:58


@Alannah: Zum Glück will der Mensch einzigartig sein! Niemals würde ich mir wünschen, dass alle gleich aussehen würden und gleich handeln würden. Das wäre ein sehr langweiliger Alptraum (nicht, dass ich aufregende Alpträume wünschenswert finden würde. ^^')

Wenn es einmal selbstdenkende und fühlende Androiden und Roboter gäbe dann würde ich mir auch wünschen, dass sie alle anders aussehen würden und andere Denkmuster hätten, jedoch niemals jemanden schaden möchten. Ich frage mich nur ob Androiden und Roboter wirklich mit Menschen zusammenleben möchten, wenn sie erkennen wie viele Fehler Menschen doch haben und Androiden und Roboter nahezu "perfekt" wirken...

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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Alannah am Mo Jul 23 2018, 16:06


Gegenfrage, kann denn aus dem oft Fehler oder Lückenhaften Denken von Menschen etwas vollkommen perfektes entstehen?
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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Namodia am Mo Jul 23 2018, 16:15


Gute Frage... Ausserdem ist "perfekt" relativ und jeder versteht was völlig anderes darunter. Die Antwort, dass der Mensch etwas Perfektes schaffen könnte muss also ein klares nein sein, weil er selber nicht bestimmen kann was perfekt ist und Fehler beim Bau der Androiden werden mit großer Wahrscheinlichkeit passieren. Jetzt mach ich mir dezent Sorgen um die Zukunft...

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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Desoto am Mo Jul 23 2018, 17:40


@Namodia
Naja, wie die Androiden uns sehen würden, und was sie tun würden hängt einzig und allein von ihrer Programmierung ab. Auch KI braucht Anregungen. Kleine Roboter die zeigen sollen wie schnell eine KI das fortbewegen Beherschen können, bekommen Positives Feedback von der Softwär wenn sich das Rad in die Richtige Richtung dreht. Und so funktioniert das Prinzip. Wie bei uns, für Soziale Aktionen bekommen wir von unserem Körper auch Positives Feedback. Warum würdet ihr einer Oma helfen die, die Treppen nicht Hoch kommt? Ganz bestimmt nicht weil ihr von ihr Geld erwartet.

Damit will ich sagen, aus der KI kann was wundervolles Resultieren, wird sie aber Falsch programmiert kann sie endweder unendlich dumme Sachen tun oder Schaden anrichten.

Weshalb ich für den Austausch bin ist die frage.
Wenn wir die Technologie haben, und wir wissen das es funktioniert und weiter funktionieren wird, ist es dann nicht eine Zumutung einen Mensch noch zu gebären anstatt ihn zu Bauen?
Organisches Leben kämpft halt mit vielerlei Fehlern. Geistige Behinderunge, Krankheiten wie Krebs und Extrem leichte Physische Verwundbarkeit. Zu mal wir Vorrausichtlich nie selbst entscheiden könnten wann wir Lust haben zu sterben. Einmal einen Hertzinfakt, Schlaganfall oder die Treppen runter gefallen. Wenn da nicht schnell Hilfe kommt kann der Beste Arzt auch nichts mehr machen.
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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Namodia am Mo Jul 23 2018, 18:35


Ich hab die letzte Frage von deinem ersten Beitrag komplett übersehen Desoto. Tut mir echt Leid...

Du würdest also eine Welt, die nicht von Menschen und Cyborgs bewohnt wird, sondern rein aus Androiden, die zwar menschliche Züge an sich haben, jedoch komplett künstlich hergestellt worden sind bevorzugen, oder? Offen gesagt bin ich nur dafür, dass eine Welt rein aus Androiden bestehen würde wenn die Welt so toxisch wäre, dass kein Lebewesen in der Lage wäre zu überleben und wenigstens Androiden die Welt bevölkern würden, doch ich glaube, dass selbst Androiden nicht komplett alleine auf der Erde wären, falls es z.B. Geistwesen gäben würde (an die ich glaube, ich kann aber verstehen, wenn du nicht an sie glauben möchtest Smile )


Gerade spuken sehr viele Fragen über Androiden in meinen Kopf:
Wäre die Menschheit wirklich bereit Androiden zu bauen und sich selbst unfruchtbar machen, damit nur mehr Androiden die Welt bevölkern würden?
Wären diese Androiden wirklich glücklich auf der Erde, wenn sie völlig alleine wären?
Würden sie ewig Leben und so keine neuen Androiden bauen, da die Welt bereits genug Androiden hätte?
Könnten diese Androiden überhaupt Gefühle verstehen, und falls ja würden sie es mit der Zeit selber ausstellen da sie keinen Sinn dahinter finden etwas zu fühlen?
Würden diese Androiden eines Tages erkennen, dass es keinen Sinn gibt, dass sie existieren und sich deshalb selbst zerstören?
Könnten diese Androiden sich so weit entwickeln, dass sie andere Planeten bewohnen können und würden sie das überhaupt machen wollen?
Was wäre das größte Ziel dieser Androiden?
Was genau würde sie am Leben erhalten? Damit meine ich nicht, dass sie rosten oder kaputt gehen. Ich nehme an, dass sie sich selbst reparieren können, nur warum würden sie weiterleben wollen, wenn z.B. Alles auf der Erde verarbeitet wurde bzw abgeholzt wurde?
Können Androiden die Künste der Welt verstehen und auch beherrschen?
Was würden Androiden mit Bücher machen, wenn sie z.B. einen unendlichen Speicher an Daten hätten und sie es immer wieder aufrufen könnten?
Wie könnte der Alltag eines Androiden aussehen?
Was für Berufe würde es nicht mehr geben?
Wie laden Androiden sich überhaupt auf?

Die Fragen müssen nicht beantwortet werden, keine Sorge. ^^ Ich wollte nur meine Fragen bezüglich Androiden mit euch teilen. Falls ihr aber ein paar Antworten beantworten möchtet (ob ihr sie nun kenn oder nicht) dann könnt ihr das gerne machen. Smile

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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Desoto am Mo Jul 23 2018, 18:53


Das mit den Geister sei mal so dahin gestellt^^ .
Ich für mein Teil muss halt sagen, wenn man mich gefragt hätte, ich hätte mich nicht dazu entschieden nicht Künstlich zu sein.

Nein denke nicht das Die Menschheit dazu bereit wäre sich zu ersetzen.

Mal angenommen die Androden erhalten ähnliche Grundprogrammierungen wie wir. Warum sollten sie Unglücklich ohne Menschen sein? Um uns herum gibt es auch nur unseres Gleichen wenn man nach Ebenbürtiger Intelligenz sich umschaut.

Vielleicht würden sie Ewig leben wollen. Gibt aber auch viele Menschen die sagen, sie wollen garnicht ewig leben, aber 200 jahre wären schon toll. Du stellst ziemlich viele Fragen die nur von der Programmierung abhängig ist, das heißt es kann so oder anders sein^^ .

Warum sollten sie keine Gefühle haben können? Bei uns klappts doch auch.
Ob sie das abstellen oder nicht, kann ich nicht Sagen. Eine Hochentwickelte KI sieht die Welt noch mal von ner ganz anderen Sicht. Dagegen könnten wir Primitive Insekten sein mit unsere Philosophie.

Ja sie könnten andere Planeten bewohnen. Da sie aus Metall sind, steht ihnen sogar eine Breitere Auswahl an Planeten zur Verfügung.
Sie können aus Rostfreiem Stahl gebaut werden, oder andere Metalle wie Aluminium. Kunstoff geht auch. Und ich denke das eine Ki auf dem level, die Künste die wir uns angeeignet haben, innerhalb von 2 Jahren noch weiter Perfektioniert haben.

Ja die Energie könnte ein Problem darstellen. Aber, nur weils 8 milliarden Menschen gibt, müssen wir keine 8 Milliarden Androiden bauen. Vielleicht gibts bis dahin auch schon Fussionskraftwerke. Oder Dysonsphären.

Und alles andere, wie sie sich verhalten, was sie wollen, was ihre ziele sind und so weiter hängt davon ab, wie wir sie machen.
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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Alannah am Di Jul 24 2018, 00:06


@Desoto schrieb:Naja, wie die Androiden uns sehen würden, und was sie tun würden hängt einzig und allein von ihrer Programmierung ab.
Und hier liegt bereits das erste Problem. Was ist eine Geisteskrankheit beim Menschen anderes als eine fehlerhafte Programmierung bei einer KI?


@Desoto schrieb: Warum würdet ihr einer Oma helfen die, die Treppen nicht Hoch kommt? Ganz bestimmt nicht weil ihr von ihr Geld erwartet.
Hier wird es tricky, denn: Der Mensch handelt nicht allein aufgrund der Tatsache, ob er sich gut dabei fühlen würde. Es spielen auch weitere Faktoren eine rolle. Interessiert es ihn überhaupt? Will er die Probleme anderer sehen? Wenn er der Oma hilft, tut er es für sie oder für sich? Versucht er durch das zeigen von EInfühlungsvermögen und Hilfsbereitschaft einem anderen Menschen zu imponieren? Handelt er aus schlechtem gewissen, aus einem Komplex heraus? Menschliches Handeln ist komplex und besteht selten aus einem einzelnen Impuls. Selbst dieses Lapidare Beispiel zeigt es.


@Desoto schrieb:Damit will ich sagen, aus der KI kann was wundervolles Resultieren, wird sie aber Falsch programmiert kann sie endweder unendlich dumme Sachen tun oder Schaden anrichten.
Was kann denn so wundervolles aus einer KI resultieren, die rein auf Programmen basiert? Was sind sie mehr als ein Produkt der Bequemlichkeit und des beständigen klein geistigen Verlangen nach Unsterblichkeit?


@Desoto schrieb:Wenn wir die Technologie haben, und wir wissen das es funktioniert und weiter funktionieren wird, ist es dann nicht eine Zumutung einen Mensch noch zu gebären anstatt ihn zu Bauen?
Frag mal eine Mutter ob es ihr eine Zumutung war ihr Kind zu gebären. Ob sie auf die Zeit der Schwangerschaft rückblickend verzichtet hätte. Ob sie einen solchen Emotionalen Bund zu etwas aufbauen könnte, was sie in einem Katalog zusammen stellen könnte. Zu etwas, was nicht ihr Fleisch und Blut ist, ja solches überhaupt nicht besitzt. Hier befinden wir uns bereits in einer Ethisch heiklen Frage. Welche Beziehung zu einer KI könnte überhaupt gesund sein?


@Desoto schrieb:Organisches Leben kämpft halt mit vielerlei Fehlern. Geistige Behinderunge, Krankheiten wie Krebs und Extrem leichte Physische Verwundbarkeit.
Diese Fehler gehören dazu. Diese Welt wäre langweilig ohne. Und ohne Fehler gäbe es die Welt wie sie ist gar nicht. Die gesamte Evolution basiert auf Fehlern. Auf Mutationen, die entweder das Leben verlängern oder verkürzen. Auch heute ist der Mensch nicht davon ausgeschlossen.
Und auch eine KI würde immer wieder Fehler aufweisen, die vergleichbar sind zu diesen leiden eines Menschen. Aber könnte sie sie mit gleicher Intensität empfinden? Eine KI ist nicht lebendig. Sie ist eine Simulation, dessen.


@Desoto schrieb:Zu mal wir Vorrausichtlich nie selbst entscheiden könnten wann wir Lust haben zu sterben.
Was bedeutet der Tod für eine KI? Nichts. Er ist ein leeres Wort. Denn alles was sie hat sind reaktivierbare Daten. Frei entscheiden zu können, wann man stirbt bedeutet dem Leben einen bedeutenden Reiz zu nehmen. Einen Antrieb für Aktivität. Der Tod ist es, der dem Leben Bedeutung verleiht. Und die Unsicherheit ist das Abenteuer dabei.


@Desoto schrieb:Mal angenommen die Androden erhalten ähnliche Grundprogrammierungen wie wir.

Menschen sind nicht programmiert. Vieles des Menschlichen Gehirns ist nicht erforscht. Es ist unsicher wozu Menschen fähig wären, wenn sie mehr Hirnkapazität dauerhaft nutzen könnten. Schau dir nur einmal an was bei Musikern im "flow" in ihrem Gehirn passiert. Wie kannst und willst du das mit einer Maschine vergleichen? Wie kannst du auf der Basis die Wesen, die KIs erschaffen in ihrer Philosophie als primitiv bezeichnen, wo noch nicht das eigene Potential voll ausgeschöpft ist?
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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Desoto am Di Jul 24 2018, 20:53


@Alannah schrieb:
Und hier liegt bereits das erste Problem. Was ist eine Geisteskrankheit beim Menschen anderes als eine fehlerhafte Programmierung bei einer KI?

Weiß ich nicht genau, ich denke aber das kann man vergleichen. Aber wo ist das Problem dabei?


@Alannah schrieb:
Hier wird es tricky, denn: Der Mensch handelt nicht allein aufgrund der Tatsache, ob er sich gut dabei fühlen würde. Es spielen auch weitere Faktoren eine rolle. Interessiert es ihn überhaupt? Will er die Probleme anderer sehen? Wenn er der Oma hilft, tut er es für sie oder für sich? Versucht er durch das zeigen von EInfühlungsvermögen und Hilfsbereitschaft einem anderen Menschen zu imponieren? Handelt er aus schlechtem gewissen, aus einem Komplex heraus? Menschliches Handeln ist komplex und besteht selten aus einem einzelnen Impuls. Selbst dieses Lapidare Beispiel zeigt es.
Fast alle Sozialforscher sind sich einig. Der Mensch ist genaugenommen ein Purer Egoist. Wenn wir der Oma helfen oder dem Obdachlosen Geld geben dann bekommen wir auch was dafür und zwar ein gutes Gefühl, egal welches. Wäre das anders, dann würden Soziale Gruppen auch nicht Funktionieren. https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article108693444/Helfen-liegt-dem-Menschen-in-den-Genen.html


@Alannah schrieb:
Was kann denn so wundervolles aus einer KI resultieren, die rein auf Programmen basiert? Was sind sie mehr als ein Produkt der Bequemlichkeit und des beständigen klein geistigen Verlangen nach Unsterblichkeit?
Die KI wenn sie richtig Programmiert ist, könnte wie schon gesagt den Menschen ablösen. Ich rede jetzt mal nur von solch einer Gelungenen KI. Sie wird in allen Belangen besser sein. Moral, Ethik, Leistungs und Überlebensfähigkeit, Intelligenz. Daraus könnte Resultieren, Forschungsfortschritte Mehrere 1000 mal Schneller. Die Möglichkeit von Bewonbaren Planeten Steigt Ernorm da diese viel Belastbarer sind. Die KI ist Wahrscheinlich das einzige Lebewesen das zu Solch Komplexen aufgaben wie Megastrukturen in der Lage ist. Um jetzt mal das aufzuzählen was mir einfällt.


@Alannah schrieb:
Frag mal eine Mutter ob es ihr eine Zumutung war ihr Kind zu gebären. Ob sie auf die Zeit der Schwangerschaft rückblickend verzichtet hätte. Ob sie einen solchen Emotionalen Bund zu etwas aufbauen könnte, was sie in einem Katalog zusammen stellen könnte. Zu etwas, was nicht ihr Fleisch und Blut ist, ja solches überhaupt nicht besitzt. Hier befinden wir uns bereits in einer Ethisch heiklen Frage. Welche Beziehung zu einer KI könnte überhaupt gesund sein?
Da hab ich mich Wahrscheinlich zu mager Ausgedrückt. Ich Redete nicht von der Mutter die das Kind austragen Muss, sondern dass Kind was nachher als Organisches Lebewesen Existieren muss.

@Alannah schrieb:
Diese Fehler gehören dazu. Diese Welt wäre langweilig ohne. Und ohne Fehler gäbe es die Welt wie sie ist gar nicht. Die gesamte Evolution basiert auf Fehlern. Auf Mutationen, die entweder das Leben verlängern oder verkürzen. Auch heute ist der Mensch nicht davon ausgeschlossen.
Und auch eine KI würde immer wieder Fehler aufweisen, die vergleichbar sind zu diesen leiden eines Menschen. Aber könnte sie sie mit gleicher Intensität empfinden? Eine KI ist nicht lebendig. Sie ist eine Simulation, dessen.
Ohne Fehler wäre das leben langweilig? Sag das mal zu nem Krebs Patient. Zu nem Blinden oder mir, ich hab ne Art Demenz vor drei Jahren Bekommen. Denkst du ich finde das Spannend? Ja, die Welt würde anders aussehn. Was würde Passieren wenn wir rein Hypothetisch ab den Zeitpunkt, wo es Menschen gab, sie alle durch KI's austauschen würden? Die währen nach (ich bin mal sehr großzügig) 1000 Jahren so weit wie wir jetzt. Wieso sollte eine KI kein Lebewesen sein können? Wo ist da der Unterschied zu dir. Was unterscheidet eine KI mit Bewusstsein, Wünsche und ziele von uns? Sie sind aus Metall, und wir aus Organischen Verbindungen.  


@Alannah schrieb:
Was bedeutet der Tod für eine KI? Nichts. Er ist ein leeres Wort. Denn alles was sie hat sind reaktivierbare Daten. Frei entscheiden zu können, wann man stirbt bedeutet dem Leben einen bedeutenden Reiz zu nehmen. Einen Antrieb für Aktivität. Der Tod ist es, der dem Leben Bedeutung verleiht. Und die Unsicherheit ist das Abenteuer dabei.
Da kann ich mich nur wiederholen. "Ohne Fehler wäre das leben langweilig? Sag das mal zu nem Krebs Patient. Zu nem Blinden oder mich, ich hab ne Art Demenz vor drei Jahren Bekommen. Denkst du ich finde das Spannend?"

@Alannah schrieb:
Menschen sind nicht programmiert. Vieles des Menschlichen Gehirns ist nicht erforscht. Es ist unsicher wozu Menschen fähig wären, wenn sie mehr Hirnkapazität dauerhaft nutzen könnten. Schau dir nur einmal an was bei Musikern im "flow" in ihrem Gehirn passiert. Wie kannst und willst du das mit einer Maschine vergleichen? Wie kannst du auf der Basis die Wesen, die KIs erschaffen in ihrer Philosophie als primitiv bezeichnen, wo noch nicht das eigene Potential voll ausgeschöpft ist?
Gehst du gerade auf den mythos ein der Mensch könnte nur 10% seines Gehirns nutzen? Das ist schon lange widerlegt.
Der Mensch kommt mit gewissen Instinkten auf die Welt. Das sich der Mensch unterschiedlich entwickelt ist klar. Würdest du jetzt aber vorrausetzen der Mensch hat Keinerlei "Grunprogrammierung" Warum hat dann jedes Baby angst vor dem Fall, warum zeigen sie so viele ähnliche Verhaltensweißen auf. Und wieso ist der Mensch im allgemeinen ein Gruppentier? Wenn jeder Mensch mit anderen Instinkten auf die Welt kommen würde, dann würde ich vermuten hätte uns die Natürliche Selektion schon längst geholt.[/quote]


Zuletzt von Desoto am Di Jul 24 2018, 20:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Alannah am Di Jul 24 2018, 23:52


Das Problem liegt eben in der Programmierbarkeit.


@Desoto schrieb:Fast alle Sozialforscher sind sich einig. Der Mensch ist genaugenommen ein Purer Egoist.
Wenn du mir das auch mit Forschungberichten belegen würdest, statt mit einem einzelnen Artikel, wäre ich eher geneigt der Aussage ansatzweise Glauben zu schenken. Ich bin und bleibe da anderer Meinung.


@Desoto schrieb: Die KI ist Wahrscheinlich das einzige Lebewesen das zu Solch Komplexen aufgaben wie Megastrukturen in der Lage ist.
Eine KI ist kein Lebewesen. Ich halte insofern dieses ganze Argument für hinlänglich. Dazu kommt, dass das ach so perfekte zunächst von seinem nicht perfekten Erfinder abhängig ist. Wie passt das zusammen? Das Verständnis von Perfektion, ist notwendig für deine Argumentation, aber was ist den Perfektion? Definiere das doch bitte mal, bevor du vorschwärmst, wie perfekt KI sein könnte. ^^ Das wäre nett.
Noch etwas problematisches, die KI soll in Moral und Ethik besser sein als jeder Mensch. Jetzt bitte ich mal zu überlegen, was diese beiden Begriffe bedeuten, woher sie stammen.


@Desoto schrieb:Ich Redete nicht von der Mutter die das Kind austragen Muss, sondern dass Kind was nachher als Organisches Lebewesen Existieren muss.
Das organische Leben muss dir ja eine ziemliche Last sein, wenn es in deiner Argumentation zu einem "muss" verkommt. Diese Umkehrung macht es für mich jedenfalls nicht stimmiger. ^^'


@Desoto schrieb:Ohne Fehler wäre das leben langweilig? Sag das mal zu nem Krebs Patient. Zu nem Blinden oder mir, ich hab ne Art Demenz vor drei Jahren Bekommen. Denkst du ich finde das Spannend?
Ja, ein paradisischer, fehlerloser Zustand ist langweilig. Dabei bleibe ich. Er bedeutet zuletzt Stagnation. Und diese Ansicht habe ich trotz der Tatsache, dass auch ich mein Päckchen zu tragen habe und genug Menschen an denen mir etwas lag durch Krankheiten wie Krebs gestorben sind. Oder durch Fehldiagnosen. Durch eigenes Versagen... Nun gut das reicht, ich habe keine Lust auf ein Jammertal. Glück ohne Unglück weiß man nicht zu schätzen. Freude nicht ohne Leid. Wenn du gerne ein leben auf einem Ponyhof voll heiter Sonnenschein haben möchtest ist das okay. Aber erwarte nicht, dass das jedem gefallen würde Very Happy .

Und auf die Frage warum eine KI kein Lebewesen sein kann? Schau dir einfach einmal die Bedeutung des Wortes an und die Art wie es definiert ist. Es ist schlicht nicht möglich. Darüber hinaus ist eine KI für mich:
1. KÜNSTLICH, ein PRODUKT
2. Sie wird erschaffen nach Wunschvostellungen und ist kein Wesen, dass ist wie es ist.
3. Ist nicht organisch.
4. Kann nicht klinisch sterben. Oder sich natürlich Evolutionär entwickeln.
5. Wächst nicht heran, sondern wird grundlegen programmiert.


Zum Thema Hirnforschung: Ich hatte nicht umsonst auf das Phänomen bei Musikern verwiesen. Das erklärt, was ich meine.
Und ja, der Mensch hat Instinkte. Reichen diese für sein Überleben? Nein. Du kannst nicht das aufwachsen eines Kindes mit der Programmierung einer KI vergleichen. Es funktioniert einfach nicht. Ein Leben ohne Fehler ist langweilig. Ein Leben ohne Fehler bedeutet nichts zu lernen. Um an dieser STelle nochmal auf meinen Standpunkt zu verweisen.

Schlussendlich:
Ich ziehe mich damit aus der Diskussion zurück, in der wir uns sonst nur noch im Kreis drehen. Wir haben ein grundlegend anderes Verständniss des Themas und werden auch keinen Konsens finden, sondern am Ende nur Streit. Darüber hinaus haben wir beide unseren Standpunkt, denke ich, sehr klar gemacht.
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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Desoto am Mi Jul 25 2018, 22:06


@Alannah schrieb:


Das organische Leben muss dir ja eine ziemliche Last sein, wenn es in deiner Argumentation zu einem "muss" verkommt. Diese Umkehrung macht es für mich jedenfalls nicht stimmiger. ^^'
Um das noch zu beantworten ja, ich finds einfach nur Kacke.

ja gut, schade das du nicht mehr willst. ich hätte jetzt damit angefangen jeden der Streitpunkte Einzelt, eins nach dem anderem Durchzumachen.


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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Alannah am Mi Jul 25 2018, 23:00


Das tut mir sehr leid für dich.

Jeden einzelnen der Streitpunkte noch breiter zu treten hätte auch nur zum Ergebnis, das wir vollkommen unterschiedlicher Ansicht bleiben würden^^.
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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Dragis am Do Jul 26 2018, 06:18


Spannende Diskussion!

Da ich etwas Ahnung von KI habe kann ich euch bestätigen, dass alles was wir über KI wissen absolut nichts mit echter Intelligenz zu tun hat. Es geht nur um trainierbare Mustererkennung. Man zeige einem System etwas und sage dann gut oder schlecht. Im Anschluss kannst du das System dann fragen ob etwas gut oder schlecht ist z.B.? Es gibt aber massive Probleme bei der Interpretation von Dingen, die bis dahin noch nicht gesehen wurden und vor allem Ähnlichkeitsprobleme wenn man zu viel gelernt hat. Es ist aktuell weder denkbar eine denkende Maschine zu erschaffen noch ein bestehendes Bewusstsein in eine zu transferieren.

Ich würde an diese Stelle auch mal die Frage in den Raum werfen, ob Ihr der Meinung seid, dass jeder Mensch eine Seele hat? Oder ob es auch (viele?) Menschen gibt die keine besitzen und sich quasi nur wie Tiere mit mehr Intelligenz verhalten?

Ich kann Dich schon verstehen Desoto. Die Suche nach dem einen verdammten Ausweg aus dem ganzen großen **** hier in dieser Welt. Wenn Du ihn gefunden hast, lasse es mich bitte wissen ;-)

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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Alannah am Do Jul 26 2018, 11:30


@Dragis schrieb:Ich würde an diese Stelle auch mal die Frage in den Raum werfen, ob Ihr der Meinung seid, dass jeder Mensch eine Seele hat? Oder ob es auch (viele?) Menschen gibt die keine besitzen und sich quasi nur wie Tiere mit mehr Intelligenz verhalten?

Aus Wissenschaftlicher Sicht kann man dazu nichts sagen, denn seit der Antike hat die materielle Suche nach ihr nichts ergeben. Die empirische Wissenschaft führt hier nicht weiter.

In der Philosophie gibt es einige die Argumentationen dazu entwickelt haben. Platon mit seiner Ideenlehre; Aristoteles mit dem 3 Seelen Modell von Pflanzen, Tier und Menschenseele; Descartes in seinen Meditationen...

Objektiv bleibt aber dies der Fall: Seelen, existieren sie oder nicht, ist eine Glaubensfrage. Ich glaube ja. Ich glaube diese ganze Welt ist beseelt. Der Baum im Garten, der Vogel in der Hecke, der Mensch. Ich denke, Seele ist ursprünglich eins und nun ein Kollektiv auf das man zurückgreifen kann, wenn man weiß wie. Seelen haben einen gemeinsamen Ursprung. In Gewissem Sinne vertrete ich damit einen pantheistischen Standpunkt XD.
Was mich dazu anregt: Die Vorstellung von Seele ist etwas Kulturenübergreifendes und nichts was nur in der Abendländischen begründet liegt.
Aussagen der Sterbeforschung.
Erinnerungen anderer an frühere Leben.
Eigene Erlebnisse.

Gefühlt unbeseelte Menschen mit Tieren gleichsetzen zu wollen finde ich dahingehend ein wenig empörend, dass sich viele Tiere sozialer verhalten, als diese Menschen, denen wir zu gerne ihre Seele absprechen wollen. Aber auch diese Menschen haben eine Geschichte und sind irgendwie zu dem Punkt gelangt an dem wir sie als unangenehm empfinden. Drogen, schlechter Einfluss, mangelnder IQ, unerkannte psychische Störung... Da gibt es viele Möglichkeiten. Eine Seele werden sie in meinen Augen dennoch haben.
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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Desoto am Do Jul 26 2018, 13:15


@Dragis schrieb:Spannende Diskussion!

Da ich etwas Ahnung von KI habe kann ich euch bestätigen, dass alles was wir über KI wissen absolut nichts mit echter Intelligenz zu tun hat. Es geht nur um trainierbare Mustererkennung. Man zeige einem System etwas und sage dann gut oder schlecht. Im Anschluss kannst du das System dann fragen ob etwas gut oder schlecht ist z.B.? Es gibt aber massive Probleme bei der Interpretation von Dingen, die bis dahin noch nicht gesehen wurden und vor allem Ähnlichkeitsprobleme wenn man zu viel gelernt hat. Es ist aktuell weder denkbar eine denkende Maschine zu erschaffen noch ein bestehendes Bewusstsein in eine zu transferieren.
Was ist dann "echte" Intelligenz? Eine KI funktioniert über ein Künstliches Neuronales Netzwerk. So wie wir nur ist dieses etwas anders aufgebaut.
https://jaai.de/kuenstliche-neuronale-netze-aufbau-funktion-291/

Zu mal wir immer noch keine richtige Definition von Intelligenz haben aber es hat mit Kognitiver Leistungsfähigkeit zu tun. Wo wird die Künstliche Intelligenz denn da ausgeschlossen?

Aber ja, zurzeit ist die KI sehr Primitiv. Sie weiß nicht was sie tut, Sie tut es einfach. Also kann man wohl sagen das alle KI's die uns vorliegen, keinerlei Anzeichen eines Bewusstseins zeigen.

Eine Transfer von einem Bewusstsein in eine Maschine wird höchstwahrscheinlich nie möglich sein. Also das du jetzt angesteckt wirst und in der Maschine wieder aufwachst. Man kann dein Bewustsein vielleicht Kopieren, aber dann ist es halt nur eine Kopie. Du und ich, wir müssen noch Sterben, da führt kein weg daran vorbei.

@Dragis schrieb:Ich würde an diese Stelle auch mal die Frage in den Raum werfen, ob Ihr der Meinung seid, dass jeder Mensch eine Seele hat? Oder ob es auch (viele?) Menschen gibt die keine besitzen und sich quasi nur wie Tiere mit mehr Intelligenz verhalten?
Solange es keine Beweise für eine Seele gibt, bleibts für mich bei der Nullhypothese.

@Dragis schrieb:Ich kann Dich schon verstehen Desoto. Die Suche nach dem einen verdammten Ausweg aus dem ganzen großen **** hier in dieser Welt. Wenn Du ihn gefunden hast, lasse es mich bitte wissen ;-)
Da wirds für mich kein geben auser den Tod.
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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Dragis am Fr Jul 27 2018, 05:57


Aye, mit Künstlichen neuronalen netzen beschäftige ich mich dieser Tage "relativ viel" in meinem Beruf. Wie gesagt, geht es um Muster und Mustererkennung. Von Intelligenz kann keine Rede sein. Man verwendet zwar den Begriff, aber selbstdenkend oder selbstlernend gibt es nicht. Einfach nur Eingang und Ausgang. Also trifft der Begriff ziemlich Primitiv die KI sehr gut. Bzw. werden künstliche neuronale Netze nicht die Basis sein auf der eine echte KI aufgebaut wird. Dann eher schon so etwas wie das Talos-Prinzip, falls du das Spiel mal gespielt hast. Kann ich Dir zum Thema echt empfehlen.

@Desoto schrieb:Da wirds für mich kein geben auser den Tod.
Tja, ich weiß nicht... man darf ja vorher nicht aufgeben und aufhören nach einem anderen Weg zu suchen, oder?

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Re: Transhumanismus, eine bevorstehende "Synthetische" Evulotion?

Beitrag von Desoto am Fr Jul 27 2018, 16:10


@Dragis schrieb:Aye, mit Künstlichen neuronalen netzen beschäftige ich mich dieser Tage "relativ viel" in meinem Beruf. Wie gesagt, geht es um Muster und Mustererkennung. Von Intelligenz kann keine Rede sein.
Wieso kann das kein Zeichen für Intelligenz sein? Der Mensch funktioniert doch auch auf den Prinzip. Kleine Anekdote, in den IQ Tests ist Muster Erkennung ein großer Teil davon. Hat jetzt vermutlich nicht viel aussage kraft aber mal so ums erwähnt zu haben. Was es an der Künstlichen Intelligenz noch fehlt, das ist halt die Kreativität. Aber kann das wirklich das ausschuss Kriterium sein? Wie schon gesagt gibt es zur Intelligenz keine genaue Definition. Wieso ist nach dir die KI keine Intelligenz? Was denkst du fehlt noch dazu?
@Dragis schrieb:Tja, ich weiß nicht... man darf ja vorher nicht aufgeben und aufhören nach einem anderen Weg zu suchen, oder?
Naja, nicht heilbare Krankheit, was schlägst du vor?
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